Intelligenz zwischen Tools und Suite

Intelligenz zwischen Tools und Suite

9. September 2005 - Bei Business-Intelligence-Software steht die von Office-Paketen bekannte enge Verzahnung der Komponenten noch am Anfang.
Artikel erschienen in IT Magazine 2005/16

Business Intelligence besteht in den meisten Unternehmen entweder aus ein paar selbstgebastelten Excel-Sheets oder, gemäss dem «Best-of-Breed»-Ansatz, aus einer Kombination von Einzelwerkzeugen verschiedenster Herkunft. Jedes Tool ist dabei für eine einzige Aufgabe zuständig und greift über oft proprietäre Schnittstellen auf die Datenbestände zu. Die IT-Unterstützung fürs operative Geschäft dagegen sieht seit Jahren völlig anders aus: Funktionsbereiche wie Finanzbuchhaltung, Lagerbewirtschaftung und Kundenbestellwesen sind heute meist in einem ERP-System aus einem Guss zusammengeführt.


BI ist ein weites Feld

Mit ein Grund für die disparate Business-Intelligence-Landschaft ist die schiere Komplexität der Materie. Der Begriff umspannt eine Vielzahl unterschiedlicher Werkzeuge und Methoden vom simplen Standardbericht bis zur hochkomplexen prädiktiven Analyse. Dazu kommen Infrastrukturkomponenten im
Backend wie multidimensionale Datenbanken und Data-Warehousing-Tools.
Historisch bedingt haben die Hersteller von BI-Software je nach Teilbereich klare Stärken und Schwächen – während beispielsweise Business Objects von Beginn an starke Reporting-Tools offerierte, ist Hyperion für Finanzplanung und -analyse bekannt, und SAS glänzt mit umfassenden Werkzeugen für Data-Mining.
Laut Patrick Keller und Jörg Narr, Analysten beim deutschen Research-Institut BARC, gibt es weltweit über 200 Anbieter von BI-Lösungen; rund 50 sind im deutschen Sprachraum präsent. Ein vollständiges Produktsortiment für Analyse, Planung, Konsolidierung und Reporting gibt es bei Cognos, Hyperion, MIS, OutlookSoft, SAS, SAP und Oracle.

 
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