Mässig brauchbar für die Schnäppchenjagd

Mässig brauchbar für die Schnäppchenjagd

24. Juni 2005 - Vergleichstest Preissuchmaschinen: Das Versprechen «günstig Einkaufen leicht gemacht» erfüllen die fünf Preissuchmaschinen mit Schweizer Fokus erwartungsgemäss – von teils magerer Funktionalität und prinzipiellen Problemen einmal abgesehen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2005/13

Internet-Shopper haben es schwer. Zwar findet sich in den zahllosen Online-Shops garantiert jedes erdenkliche Produkt, aber wo kriegt man was am günstigsten, womöglich auch noch sofort lieferbar? Eine Antwort versprechen die sogenannten Preissuchmaschinen – ein Phänomen, das sich vor allem ausserhalb der Schweiz etabliert hat, allen voran in der sprichwörtlichen Schnäppchenjägernation Deutschland: Sämtliche Anbieter von Preissuchdiensten, die auch oder ausschliesslich Schweizer Shops verzeichnen, sind in der BRD oder in Frankreich zuhause. Eine «Comparis für den allgemeinen Markt» mit Schweizer Wurzeln gibt es ebensowenig wie dedizierte, branchenübergreifende B2B-Preissuchdienste.


Schwerpunkte UE und ICT

Ein Online-Preisvergleich bringt am meisten für Produkte mit klar definierten Modellen: Eine bestimmte Digicam kauft man eher nur nach dem Preis als Blue jeans, die es in vielen Varianten gibt – und die man am besten sowieso vor dem Kauf persönlich anprobiert. Dementsprechend konzentrieren sich die Preissuchdienste meist auf Artikel aus Unterhaltungselektronik, Informatik und Telekommunikation, was auch unser Test deutlich macht: Die gewünschten «Levis Jeans» sind bei toppreise.ch überhaupt nicht zu finden; preissuchmaschine.ch und guenstiger.ch präsentieren gerade mal zwei Angebote. Mehr Textilien finden sich bei shopwahl.com und antag.ch, allerdings fast nur bei Shops, die zwar auch in die Schweiz liefern, aber den Standort in Deutschland haben.

 
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