Bandloser Camcorder mit drei Sensoren


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2005/08

     

Das dritte Modell der Everio-Reihe von JVC heisst GZ-MC500 und speichert die aufgenommenen Videofilme wie seine Vorgänger nicht auf Bandkassetten, sondern auf einer CompactFlash-Festplatte von Hitachi, vulgo Microdrive genannt. Auf das mitgelieferte 4-Gigabyte-Medium passt laut Hersteller eine Stunde Video in DVD-Qualität (MPEG2 mit 8,5 MBit/s); wer sich mit geringerer Qualität zufriedengibt, bringt in vier Qualitätsstufen bis zu 300 Minuten auf die Platte. Die eigentliche Besonderheit: Die MC500 arbeitet nicht mit einem Bildsensor, sondern mit deren drei. Für jede Grundfarbe steht ein separater 1,3-Megapixel-CCD zur Verfügung. Dank filterloser Pixelshift-Technik bietet das Gerät für Standbilder damit 5 Megapixel Auflösung; Videoaufnahmen profitieren von einer grösseren Dynamik, was laut Hersteller leuchtende, realistische Farben zur Folge hat. Die Megabrid-Bildaufbereitungsengine unterscheidet Video- und Still-Image-Daten: Bewegtbilder sind auf hohe Lichtempfindlichkeit und niedriges Bildrauschen angewiesen; Fotos optimiert die Elektronik auf hohe Auflösung und Bildschärfe. Das Objektiv bietet im Videomodus zehnfachen optischen Zoom; die Kamera unterstützt sowohl das klassische 4:3- als auch das 16:9-Breitbildformat. Standbilder nimmt die MC500-Optik mit Achtfachzoom auf. Neben verschiedenen Motiv- und Automatikprogrammen bietet die MC500 auch manuelle Einstellmöglichkeiten, unterstützt durch ein Realtime-Histogramm zur Anzeige der Tonwerte.
Die Everio GZ-MC500 soll im Juni auf den Markt kommen. Die Schweizer JVC-Vertretung führt sie noch nicht auf ihrer Website und nennt keinen Preis; bei Amazon.com kann das Gerät für rund 1700 Dollar vorbestellt werden.



Info: www.jvc.de

(ubi)


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