RIA-Technologien im Vergleich

RIA-Technologien im Vergleich

17. März 2008 - Online oder offline, im Browser oder über eine eigenständige Runtime-Engine: Rich Internet Applications können vielfältig daherkommen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2008/05

Rich Internet Applications, kurz RIAs, sind laut Wikipedia «Webanwendungen, die mit den Features und der Funktionalität herkömmlicher Desktop-Anwendungen aufwarten». Damit sich dieses Development- und Deployment-Modell auch durch Entwickler realisieren lässt, denen die Feinheiten von HTTP und Konsorten nicht bis ins Detail geläufig sind, haben zahlreiche Anbieter Tools und Frameworks für die RIA-Entwicklung auf den Markt gebracht – oder sie stecken, wie in manchen Fällen, gerade mitten in der Entwicklung.


RIA - was bedeutet das?

Im Vergleich zu einer herkömmlichen Webanwendung, meist als Abfolge von HTML-Formularen mit Programmlogik auf dem Webserver und einer Datenbank als Grundlage realisiert, bietet eine RIA ein stark grafikorientiertes Interface mit allen Bedienungselementen, die man von Desktop-Anwendungen kennt.


Je nach Technologie kommt als Client ein gewöhnlicher Browser zum Einsatz, der mit DHTML und Javascript «RIA-fähig» wird, oder ein Browser-Plug-in wie Flash oder Silverlight mit eigener Präsentationsschicht.
Flash- und Silverlight-Anwendungen ermöglichen mit ihrer Unterstützung für Animation und Multimedia-Elemente eine «reichere Benutzererfahrung» als rein auf Webstandards gebaute RIAs. Das kann sich aber auch nachteilig auswirken: Beide Technologien bieten bei der Gestaltung der Oberfläche praktisch unbegrenzte Freiheit, so dass zum Beispiel ein Button nicht als solcher erkennbar ist oder ein Scrollbalken untypisches Verhalten zeigt.

 
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