Gesicht und Sprache statt Passwörter

Gesicht und Sprache statt Passwörter

25. Oktober 2010 - Mit BiometrySSO bringt der Schweizer Hersteller Biometry.com eine biometrische Single-Sign-on-Lösung für den Einzelanwender auf den Markt.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/11

In Kürze

Der Button mit den drei Sternchen weist auf die biometrischen Möglichkeiten hin. (Quelle: Vogel.de)
Der durchschnittliche Computernutzer muss sich heute bei einer Unzahl von Anwendungen anmelden, sei es auf dem eigenen System, bei Applikationen im Rechenzentrum seines Arbeitgebers oder bei Web-Anwendungen. Für jede Anwendung kommt idealerweise eine eigene User-ID/Passwort-Kombination zum Einsatz, die der Nutzer aus dem Gedächtnis abzurufen hat – eine unrealistische Forderung: In der Praxis wird man sich entweder einige wenige oder gar nur eine Kombination für alle Logins merken, oder man notiert die Passwörter und legt die Notiz an einem vermeintlich sicheren Ort ab.
Der Button mit den drei Sternchen weist auf die biometrischen Möglichkeiten hin. (Quelle: Vogel.de)
Zuerst muss der Nutzer Gesicht und/oder Sprache registrieren. Webcam und Mikro sind Voraussetzung. (Quelle: Vogel.de)
Die biometrische Erkennung ist im Gange. (Quelle: Vogel.de)
Ist der Nutzer nicht vor der Kamera, wird gesperrt. (Quelle: Vogel.de)


Single-Sign-on tut Not

Vernünftiger und auch bequemer ist eine Single-Sign-on-Lösung (SSO), die im Stil von «Sesam, öffne dich» mit einer einzigen Authentifizierungskombination sämtliche Anwendungen zugänglich macht. Solche Lösungen sind in manchen Unternehmensnetzwerken implementiert. Auf dem Heim-PC oder dem Notebook dagegen gibt es im allgemeinen keine bequeme Authentifizierungsmöglichkeit – es sei denn, das Gerät ist mit einem Fingerabdruckleser und entsprechender SSO-Software ausgestattet, was meist nicht der Fall ist.



Hier springt die Windows-Software BiometrySSO von der Schweizer Software-Schmiede Biometry.com in die Bresche. Das Programm ermöglicht über eine Passwortdatenbank und mehrere parallele biometrische Erkennungsverfahren den Zugang zu allen Anwendungen, die mit einem Passwortschutz arbeiten. Ausserdem prüft die Software auf Wunsch regelmässig, ob der angemeldete User auch wirklich noch vor dem Computer sitzt und sperrt im Bedarfsfall alle zuvor per Single-Sign-on geöffneten Anwendungen.



 
Seite 1 von 3

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER