Bei Variosystems kehrt Transparenz ein

Bei Variosystems kehrt Transparenz ein

27. November 2009 - Variosystems, einer der grössten privat geführten Elektronik-Dienstleister weltweit mit Hauptsitz in Steinach SG, hatte seit seiner Gründung ein rasantes Wachstum hingelegt. Das bisherige ERP-System konnte die Anforderungen nicht mehr erfüllen. Eine separate Finanzbuchhaltung und viele Insellösungen wurden mit grossem Aufwand betrieben, ohne die notwendige Transparenz zu schaffen. Dann entschied sich Variosystems für SAP — und hat nun die gewünschte Transparenz und Kenntnis aller Fakten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/12

Variosystems unterhält weltweit verschiedene Fertigungsstätten, neben dem Stammsitz in der Schweiz in den USA, in Sri Lanka und in China. Erklärtes Ziel von CIO André Bättig war die Einführung eines ERP-Systems, das die notwendige Transparenz für eine werksübergreifende Kapazitäts- und Produktionsplanung einschliesslich eines zentralen Einkaufs herstellen kann.


Wesentliche Kriterien für die neue Lösung waren Skalierbarkeit und Mehrsprachigkeit, sie musste mandantenfähig sein und neben dem Waren- auch den Wertefluss abbilden. Zur Evaluation der geeigneten Lösung stellte André Bättig die Weiterentwicklung des bisherigen ERP-Systems dem SAP-System gegenüber. «Der Vorteil dabei war, dass entweder das Unternehmen die Erfahrung mit dem bisherigen System hatte oder ich die SAP-Erfahrung mitbrachte», erklärt der Variosystems-CIO. «Ein uns unbekanntes System wollten wir aus Zeit- und Kostengründen vermeiden.»



Präferenzmatrix und Nutzwertanalyse

Die Entscheidung fiel nach einer eingehenden Analyse für das SAP-System. Eine wichtige Rolle spielten dabei auch Referenzen, die André Bättig über das weiterentwickelte bisherige ERP-System einholte: «Insgesamt haben die Referenzgespräche und Besuche unseren Eindruck bestätigt.»


Um den richtigen SAP-Partner zu finden, startete André Bättig mit der Suche auf der SAP-Homepage nach Systemhäusern mit entsprechenden Branchenkenntnissen und Projekterfahrung. Acht Anbieter kamen so in die Vorselektion, die das Team um den CIO anhand einer Präferenzmatrix und Nutzwertanalyse bewertete. Subjektive Einflüsse schloss André Bättig aus, indem er verschiedene Personen im Unternehmen an der Bewertung beteiligte und aus dem Rücklauf eine gewichtete Präferenzmatrix erstellte. «Wir konnten so eine weitgehend objektive Nutzwertanalyse erstellen», erklärt der CIO.

 
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