Start-up People-Analytix: Laufbahnberatung as a Service

Start-up People-Analytix: Laufbahnberatung as a Service

(Quelle: People-Analytix)
3. April 2021 - People-Analytix analysiert die Stärken und Schwächen von Mitarbeitenden und bietet unter anderem einen virtuellen Karriereberater für Angestellte.
Artikel erschienen in IT Magazine 2021/04
People-Analytix will mit seiner Lösung sicherstellen, «dass sich Menschen und Organisationen entlang der Unternehmensstrategie sowie zukünftig wichtigen Kompetenzen zielgerichtet entwickeln können», so Mitgründer und CEO Christoph Küffer. Dazu verwendet das Start-up über viele Jahre gesammelte Arbeitsmarktdaten und Künstliche Intelligenz.

Konkret bietet People-Analytix Kunden einen digitalen Laufbahnberater für Mitarbeitende sowie ein Workforce-Planungsinstrument für Manager und HR. «Unsere Skill-Management-Lösung zeigt, welche Fähigkeiten für die Zukunft zu entwickeln sind, und wie man diese zielgerichtet erwerben kann», so Küffer dazu, und ergänzt: «Das WEF geht davon aus, dass 40 Prozent der Kernkompetenzen der heutigen Arbeitnehmenden sich in den kommenden fünf Jahren verändern werden.»

Menschen helfen

2017 trafen sich die Gründer Christoph, Tom Debus und Cornel Müller. Gemeinsam wollten sie ihre bestehenden Kenntnisse (HR-Expertise, Data-­Science-Ex­­­­­­­­pertise, mehrjährige Sammlung von Arbeitsmarktdaten) vereinen und etwas Innovatives schaffen. «Wir starteten mit vier etablierten Schweizer Firmen und diskutierten Use Cases», erinnert sich Küffer. Ende 2017 stand ein erster Prototyp auf den Beinen und zwei der vier Firmen stellten ein Pilotprojekt in Aussicht. Für Küffer, Debus und Müller war der Zeitpunkt gekommen, die Firma zu gründen.

Der Name leitet sich vom Ziel des Start-ups ab, Menschen (engl. People) anhand analytischer Methoden (engl. Analytics) zu helfen. Aus dem Prototyp entstand ein MVP, welches ersten Kunden angeboten werden konnte. «Daraufhin haben wir neue Ideen gesammelt und unsere Plattform entlang der Kundenbedürfnisse weiterentwickelt», so Küffer. «Nachdem wir erfolgreich in der Schweiz gestartet sind, kamen die ersten Pilotprojekte im Ausland dazu.» Das Start-up macht also nicht bei den Landesgrenzen halt: «Jetzt folgt der nächste Schritt mit dem ersten globalen Kunden.»

Zu den bisherigen Highlights der noch jungen Unternehmensgeschichte zählt, so Küffer, sicher die partnerschaftliche Beziehung zu Kunden wie Axa, Swisscom, Ikea oder Zurich Versicherungen: «Sie alle haben uns im Ansatz bestärkt und in der Produktentwicklung wertvoll unterstützt.» Küffer lobt aber auch sein Team, das er als einen weiteren wichtigen Faktor für den bisherigen Erfolg des Unternehmens sieht: «Jeder zieht mit sehr viel Selbstgestaltung und Verantwortung am selben Strick.» Auf dem Weg ans Ziel tauchten bisher aber auch Stolpersteine auf. «Lehrgeld bezahlten wir vor allem in der Internationalisierung: Welche Märkte sollen als nächstes angegangen werden und wie können wir die Lead-Generierung von Neukunden effizient gestalten?», so Küffer.
 
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