Avast soll Nutzerdaten verkaufen

Avast soll Nutzerdaten verkaufen

Avast soll Nutzerdaten verkaufen

(Quelle: Avast)
28. Januar 2020 -  Avast soll die Daten seiner Nutzer über seine Tochterfirma Jumpshot an Unternehmen wie Microsoft und Google verkaufen.
Über ein Tochterunternehmen namens Jumpshot, das Analytics-Dienste anbietet, soll Antiviren-Software-Entwickler Avast Handel mit Nutzerdaten betreiben, wie eine gemeinsam Untersuchung von "Motherboard" und "PC-Mag" offenbart. Der Report basiere auf geleakten User-Daten, Verträgen und anderen Firmendokumenten.

Demnach soll Avast via Jumpshot teilweise sehr persönliche Daten verkauft haben, die das Tracking des Nutzers erlauben. Dabei habe Avast Daten über Suchvorgänge bei Google und Google Maps aufgezeichnet, ebenso wie Besuche gewisser Webseiten wie Youtube, Linkedin oder Seiten mit Porno-Inhalten. In aufbereiteter Form geben diese Daten Einblicke in das Nutzerverhalten. Zu den Abnehmern der Kundendaten von Avast sollen dabei Unternehmen wie Yelp, Google, Microsoft, Pepsi und McKinsey gehören.

Bis vor kurzem sammelte Avast die Browsing-Daten über ein Plugin, das die User vor verdächtigen Websites warnen sollte. Mozilla, Opera und Google entfernten das Plugin allerdings nachdem Sicherheitsforscher sie darauf aufmerksam gemacht hatten, dass es Daten sammle. Nun sammle Avast die Daten einfach über die Antiviren-Software selbst, so "PC-Mag" und "Motherboard". (abr)
Weitere Artikel zum Thema
 • Avast und AVG blocken Windows 10 Update
 • Windows-7- und 8.1-Patches machen Probleme bei Avast- und Sophos-Usern

Vorherige News
 
Nächste News

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Aus welcher Stadt stammten die Bremer Stadtmusikanten?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2020/01
Schwerpunkt:
• Software-Entwicklung in der Schweiz
• Marktübersicht: Schritt für Schritt zur Individualsoftware
• Nearshoring-Varianten nahtlos anpassen
• So wird bei Abacus und Opacc gearbeitet
• Progressive Web Apps vs. native Apps
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER