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Yallo Swype: So funktioniert das digitale Mobile-Abo-Onboarding

Yallo Swype: So funktioniert das digitale Mobile-Abo-Onboarding

Yallo Swype: So funktioniert das digitale Mobile-Abo-Onboarding

(Quelle: SITM)
Artikel erschienen in IT Magazine 2020/01
Seite 1
15. Januar 2020 -  Mit Swype verspricht Sunrise-Tochter Yallo ein Mobile-Abo, das ausschliesslich via App funktioniert. Wir haben das Onboarding von Swype getestet.
Als "ersten Schweizer Mobile Tarif, der ausschliesslich über eine App funktioniert", hat Sunrise-Tochter Yallo Ende letzten Jahres Swype vorgestellt. Dabei verspricht Yallo mit Swype nicht nur ein "komplett digitales Nutzererlebnis", sondern auch "eine schweizweite Flatrate beim Telefonieren und Surfen." In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: 2 Franken pro Tag (jeweils 24 Stunden) oder 39 Franken pro Monat (30 Tage), ausserdem gibt es die Zusatzoption "International & Roaming" für 3 Franken, um in 25 Ländern unbegrenzt zu surfen und zu telefonieren.

"Swiss IT Magazine" wollte nun wissen, wie das versprochene digitale Nutzererlebnis von Yallo Swype in der Praxis ausschaut, und hat das Onboarding, das via Handy oder Tablet über die Swype App funktioniert, ausprobiert.

(Fast) durchgängig digital

Der Start mit Yallo Swype geht allerdings noch recht analog vonstatten – zuerst muss man nämlich eine (kostenlose) physische SIM-Karte bestellen. Die Option einer eSIM ist im Moment laut Yallo in Planung. Ist die physische SIM-Karte einmal da, wird's dann in der Tat digital. Als nächsten Schritt nämlich muss man sich die Swype-App aufs Endgerät laden. In dieser App gilt es als erstes, sich entweder ein neues Konto anzulegen oder sich mit einer Apple-, Facebook- oder Google-Identität einzuloggen. Wir wählen auf unserem iPhone die Apple ID, was dank Face ID blitzschnell geht. Danach kann man den Swype-Tarif auswählen (täglich oder monatlich), bevor man seine Adresse eingeben muss. Hier das erste Stirnrunzeln – denn obwohl wir die SIM-Karte bereits vorab erhalten und das auch so angegeben haben, verlangt Swype die Eingabe des "Namen auf dem Briefkasten", damit die SIM-Karte zugestellt werden kann. Wohl noch ein kleiner Bug der App – es gibt noch grössere, dazu aber später mehr. Nächster Schritt ist dann die Überprüfung der eigenen ID anhand eines Reisepasses oder Personalausweises. Wir wählen die Option Personalausweis, worauf Swype Zugriff auf die Handy-Kamera verlangt, damit diese die Identitätskarte (Vorder- und Rückseite) abfotografieren kann. Bei diesem Prozess wechselt das System die Sprache übrigens auf Englisch - ein weiterer kleiner Bug. Danach will die App noch ein Selfie machen, um die Identität des Nutzers mit der ID zu vergleichen, was problemlos funktioniert hat. Überlisten lässt sich das System übrigens nicht, entspricht das Selfie nicht der ID – selbst wenn die Person ähnlich ausschaut – kann die Regsitrierung nicht abgeschlossen werden. Schliesslich muss man eine Bezahlmethode (Twint oder eine Kreditkarte – wir wählen Twint) angeben, bevor als nächster Schritt die Aktivierung der SIM-Karte folgt, wozu ein QR Code auf ebendieser Karte gescannt wird. Keine Minute später kann man das Abo aktivieren, kriegt seine Nummer angezeigt, kann die SIM-Karte einsetzen und lostelefonieren. Seine bestehende Nummer mitzunehmen, ist zumindest aktuell nicht möglich, und auch auswählen kann man seine neue Nummer nicht.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wo wir auf einen grösseren Bug gestossen sind.
 
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