SwissICT fördert "50-Plus"-Informatiker

SwissICT fördert '50-Plus'-Informatiker

SwissICT fördert "50-Plus"-Informatiker

(Quelle: Unsplash/Guillaume de Germain)
21. November 2019 -  Mit dem Förderprogramm "SwissICT Booster 50+" will der Branchenverband arbeitsuchenden Informatikern über 50 den Einstieg in einen neue Stelle erleichtern. Direkt angesprochen sind primär Firmen, die für ihre nicht weiterbeschäftigten IT-Mitarbeitenden ein Outplacement suchen.
Der Branchenverband SwissICT lanciert in Zusammenarbeit mit M&F Engineering ein Förderprogramm für über 50-jährige Informatiker, die eine Stelle suchen. Im Rahmen von "SwissICT Booster 50+" können arbeitsuchende über 50 Jahre alte Informatiker bei ICT-Unternehmen ein Programm durchlaufen, das sie in Projekteinsätzen fit für den heutigen Arbeitsmarkt machen soll.

SwissICT sucht nun Projektpartner, die solche Kandidaten für bestimmte ICT-Projekte einstellen möchten, zum Beispiel Software-Entwickler. Die Kandidaten müssen dann bei der Trägergesellschaft von SwissICT Booster 50+ einen Bewerbungsprozess durchlaufen und werden bei Erfolg unter Vertrag genommen und bei passenden Partnern für sechsmonatige Projekteinsätze platziert. Im Bewerbungsprozess wird unter anderem abgeklärt, welche Weiterbildung für ein bestimmtes Jobprofil erforderlich ist. Neben den praktischen Einsätzen offeriert das Förderprogramm gezielte fachliche Weiterbildungen, Coaching und Persönlichkeitstraining durch die Trägergesellschaft.

Die Planung der Weiterbildung und das Vertragsverhältnis übernimmt die Trägergesellschaft. Der Vertragspartner bezahlt einen festgelegten Stundenansatz an die Trägergesellschaft und kann nach sechs Monaten entscheiden, ob er den Kandidaten weiter beschäftigen will. In diesem Fall stellt der den Kandidaten dann direkt an. Für die Kandidaten ist die Teilnahme am Programm kostenpflichtig. Somit sind primär nicht Einzelpresonen, sondern Firmen angesprochen, die Lösungen für Outplacements suchen.

SwissICT hat auch mit den regionalen Arbeitsvermittlungszentren gesprochen, hat aber dort bisher keine gemeinsamen Lösungen gefunden. Auf offene Ohren sei das Projekt aber gestossen. (ubi)
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Kommentare

Samstag, 23. November 2019 Konrad Zublerg
Ok. Wann auch noch viele Fragen offen sind, die Initiative ist sicherlich mal ein guter Schritt um dieses Problem zu lösen.

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