Getestet: Ikea Symfonisk

Getestet: Ikea Symfonisk

Getestet: Ikea Symfonisk

(Quelle: Ikea)
2. August 2019 -  Ikea und Sonos: eine Partnerschaft, die wortwörtlich aufhorchen lässt. Durch ein gemeinsames Projekt sind zwei Streaming-Lautsprecher entstanden. "Swiss IT Magazine" hat sich zum Verkaufsstart in der Schweiz vom 2. August das etwas innovativere Gerät, nämlich eine Tischleuchte mit eingebautem Lautsprecher, näher angeschaut und angehört.
Symfonisk, so nennt sich das Resultat einer Kooperation zwischen Ikea und Sonos. Und die klingt, wie der Name auch, auf Papier irgendwie fast schon zu gut, um wahr zu sein. Denn die Lautsprecher sollen nicht nur erschwinglich sein, sondern auch in Sachen Leistung, Qualität und Design überzeugen. Konsumenten stehen ab sofort beim Kauf vor der Wahl zwischen einer Tischlampe mit integriertem Lautsprecher für 199 Franken und einem etwa kleinerem Regallautsprecher für 129 Franken, beide jeweils in weiss und schwarz.

Eine Lampe, die gleichzeitig als Lautsprecher taugt? Das klingt doch um einiges spannender als eine erschwingliche Sonos-Box fürs Bücherregal. Soviel vorneweg: Wer Sonos bereits kennt, der findet hier quasi eine etwas abgespeckte Version des Sonos-One-Lautsprechers, die dafür mit einer netten Zusatzfunktion aufwartet. Für alle anderen bringen wir Licht ins Dunkel.

Ikea wirft neues Licht auf Klänge

Beim Sonos-One-Lautsprecher handelt es sich um eine kleine, runde Box, die per WiFi mit anderen Sonos Lautsprechern und Geräten kommuniziert, so dass von überall her Musik abgespielt werden kann und sich durch den Kauf mehrerer Sonos-Produkte komplexe Lautsprecher-Architekturen aufbauen lassen. Die Symfonisk-Tischlampe ist dabei ganz ähnlich aufgebaut – allerdings mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass eine Glühbirne auf der Box jeglichen Schatten im Raum verschwinden lassen kann. Eine gestrickte Stoffhülle verbirgt einen Hochtöner und einen Mitteltöner mit jeweils einem Digitalverstärker der Klasse D. Dazu muss man leider sagen: Auch wenn das Gerät wie ein 360-Grad-Lautsprecher aussieht, ist es das nicht. Die Treiber sind beide richtungsweisend. Wer also Musik hören will, die für den Genuss in Stereo aufgenommen wurde, braucht mindestens ein zweites Sonos-Produkt.

Und wie bei einem normalen Sonos-One-Lautsprecher gibt es bei der Symfonisk-Lampe Lautstärke- und Play/Pause-Tasten, hier allerdings statt oben an der Unterseite, sowie einen Ethernet-Anschluss auf der Rückseite. Dazu ist ein schönes, mit Stoff bezogenes Netzkabel im Lieferumfang enthalten. Die Einrichtung und Steuerung erfolgt über die Sonos App, und zwar so einfach, wie nur irgendwie möglich: Die App findet einen neuen Lautsprecher, man drückt zwei Tasten auf der Tischlampe zur Bestätigung, sie ist registriert. Einen weiteren Unterschied zu den Sonos-One-Lautsprechern gibt es allerdings noch. Und zwar besitzt die Symfonisk-Tischlampe kein Mikrofon – unterstützt somit auch keinen Sprachassistenten. Zumindest nicht direkt. Wer Sprachsteuerung möchte, braucht entweder ein weiteres Sonos-Produkt mit dieser Funktion, oder aber einen Echo Dot für Alexa, oder Google Home für Googles Sprachassistenten.
 
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