Apple macht Fortschritte bezüglich Arbeitsbedingungen bei Zulieferern

Apple macht Fortschritte bezüglich Arbeitsbedingungen bei Zulieferern

Apple macht Fortschritte bezüglich Arbeitsbedingungen bei Zulieferern

(Quelle: Apple)
31. März 2016 -  Apple teilt mit, dass sich im letzten Jahr 97 Prozent der Zulieferer an die Maximalarbeitszeit von 60 Stunden pro Woche gehalten haben.
Alles in allem beschäftigen die Zulieferer von Apple 1,6 Millionen Mitarbeiter in 20 Ländern. In Vergangenheit standen Zulieferer dabei immer wieder im Verdacht, Mitarbeiter auszubeuten oder sich sonstiger Vergehen schuldig zu machen, etwa was Themen wie Umweltverschmutzung oder die Verwendung von Rohstoffen aus Konfliktregionen angeht. Apple versucht dem mit verschiedenen Massnahmen entgegenzuwirken, und legt die Wirkung der getroffenen Massnahmen in einem jährlichen Supplier Responsibility Progress Report dar, der nun zum zehnten Mal veröffentlich wurde.

Aus dem aktuellen Report geht so beispielsweise hervor, dass im letzten Jahr 97 Prozent der Lieferanten das Limit von 60 Arbeitsstunden pro Woche für ihre Mitarbeiter befolgt hätten. 2014 waren es noch 92 Prozent. Ebenfalls seien bei Stichproben nur in einer Fabrik drei Beschäftigte gefunden worden, die noch keine 16 Jahre alt waren. Vor einem Jahr wurden noch bei sechs Zulieferern solche Kinderarbeiter entdeckt. Weiter schreibt Apple, dass im letzten Jahr 4,7 Millionen US-Dollar an Mitarbeiter zurückgezahlt wurden, die aufgrund unfairer Massnahmen bei der Personalbeschaffung externer Unternehmen Gebühren zahlen mussten. Seit 2008 betrage die Gesamtsumme hier 25,6 Millionen US-Dollar.
Weiter teilt der Konzern mit, dass im Dezember 2015 100 Prozent der registrierten Schmelzwerke und Raffinerien in der Zulieferkette für aktuelle Produkte an Überwachungsprogrammen unabhängiger Organisationen betreffend Konfliktmineralien teilgenommen hätten. Ausserdem hätten die Lieferanten im ersten Jahr von Apples Energieeffizienz-Programms mehr als 13’800 Tonnen an CO2 Emissionen vermieden. Das sogenannte Clean Water Programm habe mehr als 14,3 Milliarden Liter Frischwasser eingespart, und dank einem im letzten Jahr ins Leben gerufenen Clean Energy Programm arbeite man alleine in China daran, zusammen mit Zulieferern mehr als 2 Gigawatt sauberer Energie zu installieren. Unter anderem baut Apple mit Foxconn eine 400 Megawatt-Solaranlage, die bis 2018 fertig sein soll.

Der gesamte Report kann hier eingesehen werden. (mw)
Weitere Artikel zum Thema
 • Missstände bei Foxconn aufgedeckt
 • Apple-Zulieferer entschädigt vergiftete Mitarbeiter
 • Apple wegen Zulieferern unter Beschuss

Vorherige News
 
Nächste News

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2018/06
Schwerpunkt: Blockchain in der Praxis
• Blockchain und die dezentrale Zukunft
• Blockchain - Anwendungsbereiche für Firmen
• Smart Contracts, die Zukunft der Blockchain
• Marktübersicht: Blockchain-Nation Schweiz
• Fallbeispiel: Immobilienhandel via Blockchain
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER