Das «Dörfi au mal»-Elektro-Einrad

Das «Dörfi au mal»-Elektro-Einrad

(Quelle: SITM)
12. April 2015 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/04
Zugegeben – IT-Journalist zu sein ist kein Beruf, der wahnsinnig viel Glamour versprüht. Doch ab und an kommt man in Situationen, in denen man auch als IT-Journalist ganz viele neidische ­Blicke auf sich zieht. Beispielsweise dann, wenn man ein Airwheel testen kann.
Den Segway – jenes Gefährt, das vor 10 Jahren mal als die Zukunft der mensch­lichen Fortbewegung angepriesen wurde und heute vor allem in den USA als Stadtführungs-Spielzeug für Touristen verwendet wird – dürften die meisten kennen. Beim Airwheel handelt es sich im Prinzip um einen Segway für Leute mit einem erhöhten Gleichgewichtssinn und einem schmaleren Portemonnaie. Das Prinzip von Segway und Airwheel ist sehr ähnlich. Beide Gefährte werden von einem Elektromotor angetrieben und mittels Verlagerung des Gewichts gesteuert. Beim Airwheel heisst das: Vorwärts geht’s, indem man sich leicht nach vorne lehnt, gebremst wird, indem man zurücklehnt, und gesteuert, indem der Körper in die gewünschte Richtung gedreht wird.

«Swiss IT Magazine»-Redaktorin Angelica Filippi ist nach drei Minuten auf dem Airwheel schon recht flott unterwegs. Der orange Riemen hilft zu Beginn ein wenig, die Balance zu halten, kann aber schon bald weggelegt werden. (Quelle: SITM)
(Quelle: SITM)
(Quelle: SITM)

Während ein Segway allerdings zwei weit auseinanderliegende Räder und eine Lenkstange ähnlich wie bei einem Motorrad besitzt, reicht das Aiwheel – wir haben das Modell Q5 getestet – gerade mal bis Mitte Unterschenkel und erinnert mit seinen zwei eng beieinander liegenden Rädern eher an ein Einrad.
Doch keine Angst – man muss kein Zirkusartist sein, um Airwheel zu fahren. Das Gerät hilft dank Sensoren beim Balancieren, was man schon merkt, wenn man das Airwheel einschaltet: Es steht ohne Hilfe und wie von Geisterhand gehalten selbst aufrecht. Allerdings: Jeder Anfang ist schwer – oder im Falle des Airwheel Q5 zumindest nicht ganz leicht. Es braucht ein paar Minuten, bis man fahren kann. Wobei dies stark vom Talent des Benutzers abhängt.
 
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