Internet der Dinge kreiert Mehrwert von 1,9 Billionen Dollar

Internet der Dinge kreiert Mehrwert von 1,9 Billionen Dollar

12. November 2013 - Die Digitalisierung wird den Technologiemarkt durch das Internet der Dinge entscheidend verändern. Während die Ausgaben für IT in EMEA eine jährliche Wachstumsrate von 2,2 Prozent aufweisen, wird das Internet der Dinge neue Märkte und neue Wirtschaften erzeugen.
Durch das Internet der Dinge wird die Digitalisierung den Technologiemarkt signifikant verändern, sind die Analysten von Gartner überzeugt. Denn während die IT-Ausgaben in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) jährlich rund 2,2 Prozent steigen werden, wird das Internet der Dinge neue Märkte und eine neue Wirtschaft kreieren. "Der traditionelle IT-Markt wird in nächster Zeit nicht schneller wachsen – falls er es überhaupt je wieder tun wird. Das Wachstum wird daher vom nicht-traditionellen IT-Markt kommen", so Peter Sondergaard, Senior Vice President und Global Head of Research bei Gartner. Laut Sondergaard wird der IT- und Telekom-Markt 2015 einen Umsatz von rund 4 Billionen Dollar erwirtschaften wird, wird der durch Internet-der-Dinge-Unternehmen generierte Umsatz bis 2020 jährlich 309 Milliarden Dollar betragen. "Das Internet der inge ist ein strategisch wichtiger Markt. Er wird rasch beschleunigen und sowohl Umsatz als auch Kosteneffizienz antreiben", erklärt Sondergaard. Laut Gartner wird der gesamte wirtschaftliche Mehrwert für das Internet der Dinge sich im Jahr 2020 auf 1,9 Billionen Dollar belaufen. Die vertikalen Märkte, die das Internet der Dinge besonders fördern, sind die Produktion, das Gesundheitswesen und Versicherungen.

Des weiteren werde das Internet der Dinge die Industrien auch drei Stufen neu erfinden. Dabei sprechen die Auguren von den Geschäftsprozessen, vom Geschäftsmodell und vom Business Moment. "Auf dem ersten Level verbessert die digitale Technologie unsere Produkte, Services und Prozesse sowie unsere Customer Experience und die Art und Weise, wie wir in unsere Unternehmen und mit unseren Partnern arbeiten", führt Hung Le Hong, Research Vice President bei Gartner, aus. Durch die Digitalisierung der Produkte und Prozesse werden sich dann neue Wege, Geschäfte zu machen, auftun. Die Analysten erwarten dabei Änderungen auf dem Level der Geschäftsmodelle. Und das dritte Level, die neuen Business Moments, wird durch noch nie dagewesene Business-Geschwindigkeit und -Agilität angetrieben.

Und schliesslich wird das Internet der Dinge Millionen neuer Objekte und Sensoren hervorbringen, die Echtzeitdaten generieren. "Daten sind Geld. Die Geschäfte werden Big-Data- und Speicher-Technologien brauchen, um die Daten zu sammeln, zu analysieren und zu speichern", so Nick Jones, Research Vice President bei Gartner. Zudem müssen die Mitarbeiter schnelle Entscheidungen treffen. Dabei werden sie nicht in der Lage sein, diese alle alleine zu fällen. Computer werden daher künftig durchdachte Entscheidungen treffen, auf Basis von Daten und Wissen. (abr)

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