Steve Ballmer gibt CEO-Posten bei Microsoft ab

Steve Ballmer gibt CEO-Posten bei Microsoft ab

25. August 2013 - Innerhalb der nächsten zwölf Monate will Steve Ballmer als CEO von Microsoft zurücktreten. Die Suche nach einem Nachfolger wurde bereits in die Wege geleitet.
(Quelle: Microsoft)
Microsoft hat bekanntgegeben, dass CEO Steve Ballmer (Bild) im Verlaufe der nächsten zwölf Monaten sein Amt niederlegen wird. Bis ein geeigneter Nachfolger für ihn ernannt werde, werde Ballmer den Software-Riesen jedoch weiterhin durch die nächsten Phasen der Transformation hin zu einem Geräte- und Service-fokussierten Unternehmen führen.

"Es gibt nie einen perfekten Zeitpunkt für eine solche Veränderung, aber nun ist die richtige Zeit dafür. Mein ursprünglicher Plan hätte vorgesehen, meinen Posten in Mitten der Unternehmenstransformation niederzulegen. Wir brauchen aber einen CEO, der längerfristig hier ist, um das Unternehmen in die gewünschte Richtung zu führen", kommentiert Steve Ballmer seinen Rücktritt.

Der Microsoft-Verwaltungsrat hat sich in Zusammenarbeit mit Heidrick & Struggles International, einer Rekrutierungsfirma für Führungskräfte, bereits auf die Suche nach einem möglichen Nachfolger gemacht und wird dabei sowohl interne als auch externe Kandidaten berücksichtigen. Auch der Microsoft-Vater Bill Gates wird einen wesentlichen Teil zur Suche beitragen. (af)

Kommentare

Montag, 26. August 2013 Hansi Meier
Das grösste Desaster ist meiner Meinung nach auch nicht Windows 8. Das Stück Software ist nämlich grundsätzlich gut. Der aufgewürgte Startscreen aber ziemlich dämlich. Warum nicht einfach beides anbieten, wäre ja kein Problem. Desaströs sind Dinge wie Wartungsvertragspflicht wenn man Strom sparen will (Virtuelle Maschinen für Windows --> VDA), Aufgedrungene, sehr teure Doppelizenzierungen für Office (OEM geht praktisch nicht mehr, gleiche Version für vorinstalliert + jenen mit Verträgen gibt es nicht mehr usw. = immer Neukauf von Office-Lizenzen im Unternehmen notwendig) die enge Vernetzung mit Internetdiensten für Business-PC's (Nicht einfach deinstallierbare Apps, Spamware-ähnliche Apps, Windowsstore-Pflicht, Microsoft-Konto für Office usw.), Installer die alles installieren ohne Wahl wie bei Office 2013 (Nur mit speziellen Packs für Unternehmen änderbar), Abschaffung von excelllenter Software, weil die Vermarktung und Schulung nicht funktioniert hat (Threat Management Gateway). Ich war immer ein Unterstützer von Microsoft und konnte dem Bashing früher gar nichts abgewinnen. Was aber hier in den letzten Jahren abgezogen wurde unter der Fahne von Steve Ballmer ist unter aller Kanone. Aktuell sind vor allem die Serverprodukte punkto Zuverlässigkeit und vielfältigkeit enorm gut (Windows Server, SQL, Exchange etc.). Ich bezweifle aber, dass sich der Kurs von MS wirklich ändern wird. Sehr schade, aber wird wohl so sein. Sie sehen bei der Konkurrenz wie sich gut mit Zwängen Geld verdienen lässt. Da will MS auch mitmischen und seinen Teil vom Kuchen haben.

Freitag, 23. August 2013 b. zürcher
danke steve für dein einsehen, dass du versagt hast. deine windows 8 katastrophe welche den gesamten notebookmarkt massgeblich hat einbrechen lassen weil die leute auf desktop geräten keine kacheloberfläche für touchbedienung haben wollen und sie dir das vorher auch noch gesagt haben, ist beispiellos. der erneute, fast schon traditionelle, hardware super gau in form von tablets mit abgespecktem windows das keiner brauchen kann und überteuerten pro geräten die sich kein privater leisten und kein geschäft sinnvoll einsetzen kann, war dann nur noch das i-tüpfelchen. lieber steve, was für einen deal hast du abgeschlossen, damit man dich nicht sofort raus geschmissen und versucht hat gras über die sache wachsen zu lassen bis du "freiwillig" ausscheidest? naja, lieber zu späte einsicht als gar keine und alles gute für deine zukunft, finanziell hast du ja selbst als versager ausgesorgt. geniess die kohle und führe bitte keine anderen IT firmen mehr, dafür wäre ich dir persönlich auf jeden fall sehr dankbar.

Freitag, 23. August 2013 Marco
Offenbar hat man Steve zur Wahrung seines Gesichts erlaubt etwas länger zu bleiben nach dem verheerenden Windows 8 Desaster, welches die Absätze im Businessbereich völlig einbrechen liess. Jetzt erweckt der Rücktritt den Eindruck es hätte nichts damit zu tun.

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