VoIP ist erwachsen geworden

VoIP ist erwachsen geworden

1. Februar 2013 - Von Bobby Leu

Gerade KMU waren lange zurückhaltend gegenüber VoIP. Heute überwiegen aber die Vorteile im Vergleich zur traditionellen Telefonielösungen weitgehend.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/01
VoIP kombiniert die Vorzüge von Festnetz- und Mobiltelefonie. (Quelle: UPC Cablecom)
Die Zukunft der Business-Telefonie ist IP-basiert», verkündete das Beratungsunternehmen Arthur D. Little in einer globalen Studie bereits im Jahr 2006. Bislang spricht alles dafür, dass die Analysten Recht behalten. Laut der vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) veröffentlichten Fernmeldestatistik hat sich die Anzahl VoIP-Verbindungen von 2007 bis 2011 mehr als verdoppelt, von 225 auf 561 Millionen Verbindungen. Das Forschungsinstitut Ibisworld bezeichnet VoIP als die «am schnellsten wachsende Technologie des letzten Jahrzehnts». Allerdings geht der Wandel von traditioneller ISDN-Telefonie zu VoIP bei Geschäftsanschlüssen nur langsam voran.
Im Schweizer Firmenkundenmarkt waren insbesondere kleine und mittlere Unternehmen lange zurückhaltend. Eine von Cisco in Auftrag gegebene Befragung analysierte im Jahr 2009 die Gründe für die schleppende Verbreitung von Unified Communications (UC) in deutschen KMU: 72,1 Prozent der befragten Unternehmen hegten Sicherheitsbedenken, 70,4 Prozent fürchteten die Anschaffungskosten. Auch mangelhafte Kenntnis der Angebote und Anbieter war für 56,1 Prozent der Befragten ein Hindernis.
Mittlerweile ist die «Trial and Error»-Phase bei VoIP vorbei. Das hängt sicherlich nicht zuletzt auch damit zusammen, dass sich die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Bandreite bei Internetanschlüssen kontinuierlich verbessert haben. Für Unternehmen aller Grössenordnungen lohnt sich somit ein erneuter Blick auf die Technologie.
 
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