Eizo T2351W: PC-Monitor mit Multitouch

Eizo T2351W: PC-Monitor mit Multitouch

4. September 2011 - Touchscreens haben in der Handy-Welt Tastaturen längst überflüssig gemacht. Dank Multitouch-Monitoren wie dem T2351W wird nun auch der Desktop-PC zum Touch-Gerät.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/09
Lässt sich flachlegen: Eizos erster Multitouch-Monitor T2351W überzeugt durch seinen innovativen Standfuss, Top-Bildqualität und hervorragende Betrachtungswinkel. (Quelle: Eizo Nanao)
Computer, die sich direkt mit den Fingern und ohne Tastatur oder Maus bedienen lassen: Was vor einigen Jahren noch völlig undenkbar war, ist Realität geworden. Kaum ein neues Handy kommt heute ohne Multitouch-Display auf den Markt. Aber auch Notebooks sind immer häufiger mit Multitouch-Trackpads ausgestattet, und auch bei den PC-Monitoren ist ein Trend hin zu Touch-Modellen erkennbar. Es gibt fast keinen Hersteller mehr, der nicht mindestens einen für die Finger- oder Stifteingabe optimierten Bildschirm im Angebot hat. Doch was taugen die berührungsempfindlichen Monitore im Büroalltag? «Swiss IT Magazine» hat den Multitouch-Monitor T2351W von Eizo getestet.


Speziell für Touch-Eingabe gebaut

Was beim Auspacken sofort auffällt: Im Gegensatz zu anderen Herstellern hat Eizo nicht einfach einen Desktop-Monitor mit Multitouch-Fähigkeit ausgestattet, sondern einen von Grund auf neuen Monitor konzipiert. Dieser verfügt über keinen herkömmlichen Standfuss mehr, sondern über einen sogenannten Laidback-Fuss, der hinten am Monitor angebracht ist und mit dem sich das Display in verschiedenen Winkeln von steil bis fast ganz flach neigen lässt. Das ermöglicht eine bequeme Touch-Eingabe ohne ständig die Arme ausstrecken oder in der Luft halten zu müssen – allerdings setzt das auch einen etwas grösseren Schreibtisch voraus, denn der Monitor nimmt deutlich mehr Platz in Anspruch als ein herkömmliches Gerät. Gut unterstützt wird das Laidback-Konzept, wie sich im Test herausgestellt hat, durch einen hervorragenden Betrachtungswinkel und den grossen Kontrast des 23-Zoll-Monitors. Dadurch liefert er praktisch in jeder Position ein gutes Bild, mit dem es sich arbeiten lässt.

Einmal aufgestellt und via USB-2.0- und HDMI-Kabel an den Windows-7-Rechner angeschlossen, kann man bereits losgehen. Wobei das nicht ganz stimmt, erst müssen noch die entsprechenden Treiber mittels CD installiert werden, damit dann die Multitouch-Eingabe auch wirklich funktioniert. Dann ist es aber soweit, die Arbeit kann beginnen. Die Touch-Technologie, die Eizo einsetzt, basiert auf zwei optischen Sensoren, die in den Ecken des Bildschirms platziert sind. Dadurch erkennt der Monitor auch ganz leichte Berührungen, was anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, man klickt oft unabsichtlich etwas an. Mit ein bisschen Übung ist das aber, nicht nur für einen Tablet- und iPhone-Nutzer, kein Problem mehr. Ausserdem reagiert der Monitor sehr schnell auf die verschiedenen Eingaben oder Touch-Gesten, beispielsweise beim Zoomen oder Drehen von Fotos mit zwei Fingern. Mehr Probleme macht einem da schon das Betriebssystem, obwohl Windows 7 ja über spezielle Funktionen für die Touch-Eingabe verfügt. Aber diese Nachteile sollen dank Windows 8 ja schon bald der Vergangenheit angehören.

Stärken spielt der Monitor auch bei der Betrachtung von verschiedenen Inhalten aus. Eizo bietet diverse Darstellungsmodi: Für das Lesen von Dokumenten beispielsweise den Papier-Modus, bei dem der Schwarzwert erhöht und der Kontrast reduziert wird. So ist das Lesen am Bildschirm tatsächlich angenehmer und macht weniger müde.
 
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