Die Office-Evolution von Microsoft

Die Office-Evolution von Microsoft

31. Mai 2010 - Das neue Office 2010 ist da. Microsofts Bürosoftware-Suite ist deutlich schneller und um einige neue Funktionen und Tools umfangreicher geworden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/06
Die neue Backstage-Ansicht von Office 2010, hier in Excel 2010, beheimatet unter anderem die verschiedenen Speicher-Optionen. (Quelle: Vogel.de)

Etwas mehr als ein halbes Jahr nach Windows 7 hat Microsoft am 12. Mai die neueste Ausgabe seiner Bürosoftware-Suite Office offiziell lanciert. Wie die Marktforscher und Analysten von Forrester Research herausgefunden haben, plant bereits ein Drittel der Unternehmen in den kommenden 12 Monaten ein Upgrade auf Office 2010. 39 Prozent dieser Unternehmen versprechen sich dadurch wesentliche Vorteile fürs Business, für 52 Prozent ist der Upgrade Bestandteil des Lizenzprogramms und 19 Prozent führen den Wechsel gleich im Rahmen eines neuen Hardware-Rollout durch.


Swiss IT Magazine nimmt sich dieser bereits sehr grossen Nachfrage nach Office 2010, die in den kommenden Wochen und Monaten noch stark wachsen wird, mit einer dreiteiligen Artikel-Serie an. Zum Start erhalten Unternehmen und Heimanwender im folgenden Artikel alle nötigen Informationen, die beim Kauf von Office 2010 relevant sind. Dazu gehören die wichtigsten, Suite-übergreifenden Neuerungen, Tools, Preise, Systemvoraussetzungen oder Updatemöglichkeiten.


Die neue Backstage-Ansicht von Office 2010, hier in Excel 2010, beheimatet unter anderem die verschiedenen Speicher-Optionen. (Quelle: Vogel.de)
(Quelle: Vogel.de)
(Quelle: Vogel.de)


Vor dem Kauf

Zuerst eine schlechte Nachricht: Office 2010 ist derzeit erst für Unternehmen erhältlich. Wann Heimanwender in den Genuss des neuen Office kommen werden, ist noch nicht definitiv bekannt. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es aber ab 15. Juni so weit sein.


Mit Office 2010 hat Microsoft potentiellen Käufern die Auswahl etwas erleichtert, indem das Lineup verkleinert wurde. Die Ultimate- und Enterprise-Edition wurde gestrichen. Die 2010er Ausgabe gibt es nun noch in sechs Versionen, alle 32- oder 64-Bit (siehe Tabelle «Editionen und Preise»). Daneben gibt es das neue Office auch noch als kostenlose, allerdings eingeschränkte und vorinstallierte Starter-Ausgabe mit Word und Excel. Diese kann übrigens mittels Product Key Card jederzeit in eine der anderen Versionen konvertiert werden.

Apropos Product Key Card: Erstmals bietet Microsoft neben der normalen Box-Version die Office-2010-Retail-Versionen auch in diesem neuen Format an, und das zu deutlich günstigeren Preisen. Das Installa-tionsmedium muss man sich in diesem Fall direkt bei Microsoft herunterladen. Ausserdem ist das Produkt nur für eine einzige Installation an einem Arbeitsplatz lizenziert und kann nicht auf einen weiteren PC übertragen werden.


In allen käuflichen Versionen enthalten sind die Kern-Applikationen Word, Excel, Powerpoint und neu auch Onenote. Für Unternehmen sind vor allem die Versionen Standard, Professional oder Professional Plus bestimmt, die je nachdem als Retail-Edition oder nur als Volumenlizenz-Version erhältlich sind. Kleinere Firmen kommen sicher auch mit Home and Business aus.

Bezüglich der Systemvoraussetzungen braucht man sich beim Kauf praktisch keine Gedanken zu machen. Office 2010 läuft auf jedem modernen PC mit Betriebssystem ab Windows XP SP3. Die minimalen System-voraussetzungen von Microsoft sind wirklich minimal. Einzig beim Festplattenspeicherplatz gibt es gewisse Änderungen gegenüber den Vorgängerversionen: Office 2010 ist hungriger und benötigt insgesamt 3,5 GB Speicherplatz.

 
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