Start-up Event Token: Modulares Ökosystem für Eventveranstalter

Start-up Event Token: Modulares Ökosystem für Eventveranstalter

Artikel erschienen in IT Magazine 2020/01

Agilität und flache Hierarchien

Der Name des Start-ups rührt derweil vom klassischen Token- respektive Jeton-Gedanken her: «Also dem einer grundsätzlichen Abstraktion in Form einer parallelen, digitalen Währung mit einem proprietären Einsatzgebiet», so Purpura. Der Zusatz «Event» dient ganz einfach der Spezifikation des initialen Marktes, so der Gründer weiter, nämlich der der Event-Industrie.

Heute besteht das Jungunternehmen aus insgesamt sieben Personen. Hierzu gehört auch der Verwaltungsrat. «Wir haben das Glück, einige bekannte Gesichter der Schweizer Veranstaltungsbranche bei uns dabei zu haben, allen voran Hans-Jürg «Schoscho» Rufener in der Rolle des Vize-Präsidenten des VRs oder auch Hans-Peter Baumgartner in der Rolle des strategischen Beraters, der grosse Erfahrungen im Management mitbringt», führt Purpura aus. Ansonsten könne man sich Event Token wie ein typisches Start-up vorstellen. Das bedeutet, man ist sehr agil und es besteht eine flache Hierarchie in den Räumlichkeiten an der Rütistrasse in Schlieren. Genau so will es Purpura auch, für den immer schon klar war, dass er dereinst Teil der Start-up-Szene sein will. Trotzdem ist er dankbar für die Unterstützung erfahrener Unternehmer. «Stefan Grosser übernimmt da vor allem die Rolle meines Mentors», verrät Purpura. Wichtige Dinge werden aber jeweils im Kollektiv besprochen, wobei Purpura am meisten im operativen Geschäft involviert ist. «Es ist für uns gerade jetzt sehr wichtig, so schnell wie möglich auf Veränderungen von Kundenwünschen oder des Marktes reagieren zu können», erklärt Purpura weiter. 2020 werde deshalb ein sehr wichtiges Jahr für das Unternehmen, da man der Veranstaltungslandschaft einerseits zeigen müsse, dass man Event Token vertrauen könne, und andererseits die Vorteile wie die Nutzung ganz neuer Potentiale und Value-adds näherbringen müsse.

Eventwidget für User und Organisatoren

Das Produkt an sich kann man sich in zwei Stufen vorstellen, erklärt Purpura: «Die erste Stufe ist der Zugang zu Event Token selbst. Hier registriert sich der User und hat somit Zugang zu allen Veranstaltungen und Funktionen, die über uns gehostet werden. Der User sucht sich anschliessend die Veranstaltung aus und lädt das sogenannte ‹Eventwidget› herunter, was sämtliche Funktionalität, das heisst die Whitelable-Lösung des Veranstalters, enthält.»

Die zweite Stufe bildet schliesslich das soeben erwähnte Eventwidget selber, denn dabei handelt es sich um ein Gerüst, dass vom Veranstalter selbst in seinem Dashboard konfiguriert werden kann. «Dazu haben wir verschiedene Module, die nach dem Baukastenprinzip zusammengestellt werden können, um so den Ansprüchen der Veranstaltungen optimal gerecht werden zu können», erklärt Purpura. Das beinhaltet beispielsweise eine Cash­less-Funktion, das Ticketing, Kommunikations-Features, Access Control, Sponsor Leadgeneration, Gamification und mehr.

Somit kann jedes Eventwidget individuell gestaltet werden. «Der modulare Aufbau ist überdies auch hilfreich, was die Erweiterung der Plattform angeht», meint Purpura weiter. «So können wir stets in Zusammenarbeit mit den Kunden neue Features planen und definieren. Wir sind da sehr offen und finden es immer spannend, was für Ideen bei solchen Meetings entstehen.» Daneben existiert aber auch eine interne Roadmap. Über diese möchte Purpura allerdings noch nicht zu viel verraten. Etwas jedoch schon: «Unmittelbar bevor steht unser In-App Shop Feature, das sich hauptsächlich an Messebetreiber, Festivals und Openairs richten wird.»

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