Test Center – Sprout Pro by HP

Die PC-Zukunft von HP im Test

Die PC-Zukunft von HP im Test

Artikel erschienen in IT Magazine 2016/07
Derzeit wird der Sprout Pro laut Roger Graf, der sich bei HP Schweiz als Product Manager unter anderem um dieses neue Gerät kümmert, von vielen grösseren Kunden getestet, auch in der Schweiz. Zu den Interessenten sollen Spitäler, aber auch Institutionen aus dem Bildungsbereich, aus der Pharmabranche sowie Privatpersonen, allen voran Künstler, gehören. Wir gehören weder in die eine noch in die andere Kategorie und hatten darum Mühe uns vorzustellen, zu was der Sprout Pro allem fähig ist. Erschwert wird dies dadurch, dass sich die tatsächlichen Einsatzzwecke dieses neuartigen Computers überhaupt erst noch ergeben müssen.

Malen, Falten und Scannen

Was kann der Sprout Pro also? Die vorinstallierten Apps zeigen einiges auf. Als erstes öffneten wir ein Zeichenprogramm und begannen mit unseren Fingern auf der kapazitiven Oberfläche der Touch-Matte herumzufahren, die übrigens bis zu 20 Eingabepunkte gleichzeitig unterstützt. Das heisst, bis zu vier Hände können gleichzeitig damit beziehungsweise darauf arbeiten und beispielsweise auch Windows 10 zusammen bedienen. Man muss aber auch Acht geben, dass man zum Beispiel beim Telefonieren nicht aus Versehen den Ellenbogen auf der Touch-Matte abstützt und eine Aktion auslöst, die nicht gewünscht ist.
Natürlich kann man nicht nur mit den Fingern malen, im Lieferumfang des Sprout Pro findet man auch einen Adonit Jot Pro Stylus, also einen Eingabestift, der zum Zeichnen oder Schreiben genutzt werden und seitlich am Gerät fixiert werden kann. Im Gegensatz zu anderen Lösungen, beispielswiese dem Surface Pen und dem Surface Book, funktioniert das Zusammenspiel beim Sprout momentan allerdings erst mässig.

Kommentare

Donnerstag, 28. Juli 2016 Didi Wunderle
Enttäuschender 3D Scan - wir habe den Scan jetzt mehrere Tage getestet und hatten bislang keinen einzigen bruchbaren Erfolg. Er macht zwar ganz gute Einzelbilder, ist aber nicht in der Lage diese über vier Stufen zu einem 3D Modell zu mergen. Manchmal gehen 2 Stufen, über die dritte sind wir nie hinausgekommen. Man hat dann ein Modell was von 2 Seiten ganz gut ausschaut, es hat dann aber zerfranste Ränder und man erkennt, dass es nicht vollständig ist. Die Rückseiten fehlen ja noch. Dreht man das Modell, so macht er ein neues Bild, kann es aber nicht zu einem 3D Gesamtmodell zusammenfügen. Tricks wie einpudern etc. haben wir auch probiert. Es half nichts. Wir hatten als letztes ein grobes Automodell mit einer matten Holzoberfläche getestet. Die Räder haben wir mit einer Brüroklammer fixiert. Die Auflösung der Einzelbilder ist so schlecht, dass die Büroklammer nicht zu erkennen war. Das ist völlig unbrauchbar. Erst falls dieses Manko mit neuer Software behoben ist könnte sich ein Kauf der HP Sproud lohnen. Mir ist völlig unverständlich, wie HP ein solch fehlerhaftes Gerät (Wir haben 3 verschiedene Getestet) auf dem Markt anbieten kann. Nur wenn man Applikationen ohne 3D Scan plant, macht die Anschaffung eventuell Sinn. D. Wunderle

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Wie hiess im Märchen die Schwester von Hänsel?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER