Kino-Feeling am Arbeitsplatz dank Ultra-Breitbild

Kino-Feeling am Arbeitsplatz dank Ultra-Breitbild

Artikel erschienen in IT Magazine 2013/05
Während die Anschlussvielfalt zu überzeugen weiss, ist die Verarbeitung des knapp 700 Franken teuren Monitors, zumindest die des Display-Rahmens und der Rückseite, nur Mittelmass. Während es optisch nichts auszusetzen gibt, wirkt das Plastik etwas dünn und zerbrechlich. Insbesondere wenn man Einstellungen via den in den Rahmen integrierten Touch-OSD (On-Screen Display) vornimmt – was übrigens sehr gut funktioniert – bemerkt man das immer wieder. Aber: Sobald man das richtige Plätzchen für den Bildschirm gefunden und alle Einstellungen vorgenommen hat, dann steht er ja eigentlich nur noch rum, und spätestens dann spielt die Verarbeitung des Rahmens nur noch eine untergeordnete Rolle. Überzeugend verarbeitet und mit zahlreichen Verstellmöglichkeiten zu punkten vermag derweil der mitgelieferte Standfuss des U2913WM, der sogar eine Kabelführung bietet. Optional lässt sich das Display dank Vesa-Halterung auch an die Wand oder an einen speziellen Monitorarm hängen.

Ultrabreit für Extra-Multitasking


Soweit zu den Äusserlichkeiten des 29-Zoll-Monitors. Doch wie sieht sein Bild aus? Der mitgelieferte Display Manager von Dell stellt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung und bietet die Wahl zwischen manuellem und automatischem Modus. Beim automatischen Modus stellt die Software Dinge wie Helligkeit, Kontrast und Farbe selber ein, je nach dem, was man gerade tut. Das funk­tionierte im Test mehr schlecht als recht. Meist war das Bild zu dunkel, und die vielen Wechsel – jedes Mal, wenn man schnell ein Video öffnet und wieder schliesst, passt sich das Bild an – nerven. Eine manuelle Einstellung und Konfiguration macht sicher Sinn. Hat man die abgeschlossen, liefert der Monitor ein ansprechendes, farbenfrohes und helles Bild, das für den Büroalltag mehr als ausreicht und die relativ hohe Reaktionszeit (8 Millisekunden) des IPS-Displays dürfte auch kein Problem und nur für Gamer ein No-Go sein.

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