Zweiter Anlauf mit «Sandy Bridge»

Zweiter Anlauf mit «Sandy Bridge»

Artikel erschienen in IT Magazine 2011/05

Schneller, günstiger, energieeffizienter

Die Hoffnungen der Hersteller in «Sandy Bridge» sind hoch, wie etwa Luzia Krieger von Littlebit erklärt. «Alle ein bis zwei Jahre steht ein Generationenwechsel der Plattform an. Diese Wechsel sind neben Betriebssystem-Neuerscheinungen wichtige Triebfedern des IT-Geschäfts.»
Nicolas Cuendet, Client Marketing Manager von Dell Schweiz, erläutert, was die neue Chip-Plattform dem Kunden bringt: «Die «Sandy Bridge»-Plattform bildet die zweite Generation der iCore-Prozessoren von Intel und bedeutet gleichzeitig eine Miniaturisierung der Bauweise des Prozessors von einer Leiterbahnbreite von 45 Nanometer (nm) der Vorgängergeneration hin zu den aktuellen 32 nm von Sandy Bridge. Das kommt hauptsächlich dem geringeren Energieverbrauch zugute.» Weitere Vorteile der neuen Plattform seien laut Intel eine zwanzigprozentige Leistungssteigerung für die CPU-Spitzenmodelle, bis zu zweifache Grafikleistung mit der neuen integrierten Intel HD Graphic 3000, eine Verdopplung der Übertragungsgeschwindigkeit mit SATA 6GB/s, Verbesserungen bei Antidiebstahls- (3G) und Wartungsfunktionen und die Unterstützung drahtloser Videoübertragung mit einer Auflösung bis zu 1080p. Und: «Im Bereich der Host-basierten Provisionierung ermöglicht eine verbesserte Systemverwaltung einem lokalen Rechner bei kabelgestützter Einbindung in ein bestehendes Netzwerk, sich ohne zentrales Netzwerkmanagement zu integrieren», so Cuendet.
Jonas Lorch von HP hebt derweil insbesondere den integrierten Grafik-Chip hervor. «Die Intel HD Graphics 3000 ist im Gegensatz zur bisherigen GMA HD direkt in den Prozessorkern der Sandy-Bridge-Prozessoren integriert und hat Zugriff auf den Level-3-Cache der CPU. Darüber hinaus integriert die HD Graphics 3000 auch eine eigene Einheit zum De- und Encodieren von HD-Videomaterial über einen von der CPU bekannten Turbo-Boost-Modus. Ein Notebook mit integrierter Intel HD Graphics 3000 reicht deshalb für praktisch alle relevanten Anwendungen eines Business-Anwenders. Der Verzicht auf einen dedizierten Grafikchip spart Kosten und Akkulaufzeit.»

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