Google hat mit Gemini 4 Carbon ein neues KI-Modell vorgestellt. Wie der Konzern in einem
Blogbeitrag schreibt, soll es vor allem beim Programmieren und bei der Arbeit mit KI-Agenten Fortschritte bringen. Carbon baut auf Gemini 4 Argon auf, das anfangs Oktober vorgestellt wurde ("Swiss IT Magazine"
berichtete).
Das Modell soll unter anderem Sicherheitslücken aufspüren, deren Ausnutzbarkeit prüfen und Korrekturen erstellen.
Google berichtet von internen Einsätzen, bei denen Carbon über mehrere Tage hinweg Fehler in grossen Softwareprojekten untersucht und behoben habe. Auch bei der Zuverlässigkeit verspricht der Konzern Verbesserungen. So habe das Modell in internen Tests nur noch etwa halb so viele unbelegte Aussagen gemacht wie Argon.
Zuerst erhalten nur ausgewählten Cybersicherheitsexperten Zugang zum neuen Modell. Über das Fairwind-Programm will der Konzern weitere vertrauenswürdige Partner einbeziehen und Rückmeldungen sammeln, bevor Carbon breiter verfügbar wird. Einen Termin für die Freigabe an Entwickler, Unternehmen und Privatnutzer nennt Google noch nicht. Zum Start sind Einführungspreise von 2 Dollar pro Million Input-Token und 10 Dollar pro Million Output-Token vorgesehen. Danach werden die Preise auf 4 respektive 20 Dollar verdoppelt. Wie lange die Einführungsphase dauert, lässt Google offen.
(dow)