Apple hat neue Versionen des 14-Zoll-Macbook Pro und des iMac mit M6-Prozessor vorgestellt. Neben mehr Rechenleistung bringen beide Modelle laut Hersteller WLAN 7 und Bluetooth 6 mit. Als Betriebssystem kommt MacOS 27 zum Einsatz.
Beim 14-Zoll-Macbook Pro verfügt der M6 über zwölf CPU- und zwölf GPU-Kerne und damit jeweils zwei Kerne mehr als der M5. Gegenüber dem Vorgänger nennt
Apple bis zu 30 Prozent mehr Grafikleistung und bis zu 25 Prozent mehr Leistung bei KI-Aufgaben. Standardmässig sind 16 GB Arbeitsspeicher verbaut, maximal sind 32 GB möglich. Das Liquid-Retina-XDR-Display erreicht bei HDR-Inhalten laut Apple bis zu 1600 Nits und ist optional mit reflexionsminderndem Nanotexturglas erhältlich. Bei den Anschlüssen stehen drei Thunderbolt-4-Ports, HDMI, ein SDXC-Kartenleser sowie ein Kopfhöreranschluss zur Verfügung. Die Akkulaufzeit gibt Apple mit bis zu 24 Stunden an.
Beim iMac stehen M6-Varianten mit jeweils zehn oder zwölf CPU- und GPU-Kernen zur Wahl. Gegenüber der bisherigen M4-Generation verspricht
Apple eine bis zu doppelte Grafikleistung. Auch die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten der SSD sollen sich bis zu verdoppeln. Beide Modelle kommen standardmässig mit 256 GB SSD-Speicher. Optional sind beim Modell mit zehn Kernen bis zu 1 TB und beim Modell mit zwölf Kernen bis zu 2 TB erhältlich. Der All-in-One-Rechner bleibt bei seinem 24-Zoll-Display mit 4,5K-Auflösung und bringt eine 12-Megapixel-Kamera sowie bis zu vier Thunderbolt-4-Anschlüsse mit. 2,5-Gigabit-Ethernet gehört beim Modell mit zwölf Kernen zur Standardausstattung und ist beim Einstiegsmodell optional erhältlich.
Beide Macs können ab heute vorbestellt werden und sind ab dem 6. November erhältlich. Das Macbook Pro kostet ab 1899 Franken und kommt in Space Schwarz und Silber. Beim iMac beginnen die Preise bei 1499 Franken für die Variante mit zehn CPU- und GPU-Kernen. Das Modell mit jeweils zwölf Kernen kostet ab 1699 Franken. Zur Auswahl stehen sieben Farben, unter anderem Blau, Grün, Orange und Silber.
Neue KI-Funktionen für Creator Studio
Auch beim Software-Abo Creator Studio, das Apples Kreativ-Apps bündelt, gibt es Neuerungen. Final Cut Pro für Mac erhält direkten Zugriff auf Effekte, Übergänge und Vorlagen von MotionVFX. Einzelne Bilder aus einem Videoprojekt lassen sich zudem in Pixelmator Pro bearbeiten und ohne erneuten Import übernehmen. Die Bildbearbeitungssoftware bekommt ausserdem die Funktion "Generate Fill", um ausgewählte Bildbereiche anhand einer Textbeschreibung zu verändern.
Weiter kommen neue KI-Assistenten als Betaversionen in Logic Pro für Mac sowie in Keynote, Pages und Numbers. Sie sollen unter anderem beim Einrichten von Musikprojekten, beim Erstellen von Präsentationen und beim Auswerten von Tabellen helfen.
Die Updates erscheinen im November und sind für bestehende Abonnenten kostenlos. Creator Studio kostet 12 Franken pro Monat oder 120 Franken pro Jahr.
(dow)