Google hat seinen laut Eigendeklaration seinen "intelligentesten Fitness-Tracker aller Zeiten" vorgestellt: Er heisst Fitbit Edge und verfügt über einen Bildschirm, der 46 Prozent grösser ist als bei früheren Trackern. Neu hat
Google die Funktion Health Coach in den Tracker integriert, die es bisher bei der Pixel Watch und bei Trackern ohne Display gab. Ein Teil davon sind die sogenannten Health-Guardian-Funktionen: Über Sensoren werden Veränderungen bei gesundheitsrelevanten Werten verfolgt und gemeldet, darunter Blutdrucktrends, Trends zur Insulinresistenz sowie Warnungen bei zu hoher oder zu niedriger Herzfrequenz – diese wird rund um die Uhr kontinuierlich gemessen. Ein Hauttemperatursensor soll zudem nächtliche Schwankungen erfassen und so die Schlafphasenanalyse und die HRV-Messungen (Heart Rate Variability) ergänzen und verbessern.
Ein ganz wesentlicher Bestandteil jedes Fitnesstrackers sind naturgemäss die fitness- und sportrelevanten Funktionen. In diesem Bereich bietet der Fitbit Edge neue Trainingsansichten und Echtzeit-Anleitungen. Die Trainings-App kennt über 50 Trainingsmodi und zeigt die damit zusammenhängenden Statistiken laufend an. Das integrierte GPS verhilft dem Gerät laut Google zu einer um bis zu 40 Prozent verbesserten Tracking-Genauigkeit im Vergleich zu früheren Fitnesstracker-Generationen, auch wenn man kein Smartphone dabeihat. Wohl am meisten Aufsehen erregt das automatische Aktivitäts-Tracking: Fitbit Edge erkennt und kategorisiert dank KI bis zu 100 verschiedene Workout-Typen, von Laufen und Radfahren bis zum Spaziergang, und zwar auch dann, wenn man nicht auf Start gedrückt hat.
Mit einer Akkuladung soll der Fitbit Edge bis zu sieben Tage rund um die Uhr laufen, und mit der Schnellladefunktion ist er nach fünf Minuten Ladezeit wieder bereit für einen ganzen Tag. Das Gerät kommt im Metallgehäuse, ist bis zu 50 Meter wasserdicht und in den vier farblich verschiedenen Ausführungen Obsidian, Fog, Olive und Canyon erhältlich, dazu kommt eine grosse Auswahl von Armbändern. Bei der Konstruktion hat Google ausserdem auf Reparierbarkeit geachtet: Die interne Architektur ist modular gestaltet und der Akku ist austauschbar, womit sich die Gesamtlebensdauer des Geräts verlängert.
(ubi)