Unter dem Motto "Präzision auf Studio-Niveau für unseren fortschrittlichsten Kopfhörer" präsentiert
Nothing sein neuestes Audioprodukt, das Nothing Headphone (1) Pro. Das neue Modell ist qualitativ und preislich über dem bisherigen Nothing Headphone (1) angesiedelt, das weiterhin im Programm verbleibt und nicht etwa durch das Pro ersetzt wird. Neu im Pro-Modell ist eine Audioarchitektur mit drei Treibern statt des 1-Treiber-Konzepts des bisherigen Headphone-(1)-Modells. Genauer gesagt handelt es sich um einen 40-Millimeter-Basstreiber, einen Treiber für die Mitten mit Abmessungen von 13 x 8 mm und einen Hochtontreiber von xMEMS. Zusammen sollen die drei Treiber einen Frequenzbereich von 20 bis 40'000 Hz abdecken.
Für das Tuning hat sich Nothing mit den Metropolis Studios in London zusammengetan. Ein Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein Flat EQ, der direkt am Kopfhörer per Schiebeschalter aktiviert werden kann – dann werden alle sonst vorgenommenen Audioanpassungen deaktiviert. Verbessert wurde laut Hersteller auch die aktive Geräuschunterdrückung, die jetzt mit zehn Mikrofonen arbeitet und bis zu 46dB Dämpfung bietet. Und damit auch das Auge zumindest gelegentlich etwas zu sehen bekommt, zeigt sich die Triple-Driver-Architektur hinter einem Fenster aus kratzfestem Glas. Ansonsten besteht der Kopfhörer aus gefrästem Aluminium, einer Titanlegierung, mit der die Befestigung der Ohrmuscheln am Bügel 45 Prozent leichter ausfallen soll als beim Headphone (1) sowie weiteren Materialien. Der Hersteller liegt zudem Wert auf dem Komfort: Die Ohrpolster sollen 50 Prozent weicher, der Bügel 10 Prozent breiter und 12 Prozent dicker sein. Für die Bedienung am Kopfhörer selbst sind ausser dem Flat-EQ-Schalter die gleichen Elemente zuständig wie beim bisherigen Spitzenmodell.
Mitgeliefert werden ein Hardshell Case, ein 3.5-mm-Audiokabel, ein USB-C-Kabel und ein Quick Start Guide. Eine Akkuladung soll für 68 Stunden Musikgenuss bei deaktivierter Active Noise Cancellation reichen. Der Preis für das neue Modell ist im Schweizer Nothing Store noch nicht ersichtlich, der deutsche Store nennt 349 Euro.
(ubi)