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Google stellt KI-Suche für Gmail weltweit zur Verfügung
Quelle: Google

Google stellt KI-Suche für Gmail weltweit zur Verfügung

Google macht die KI-gestützte Suche in Gmail weltweit für Nutzer kostenpflichtiger Abonnements verfügbar. Die Funktion beantwortet Fragen zu E-Mails und fasst Informationen aus mehreren Konversationen zusammen. Voraussetzung ist allerdings, dass Gmail auf Englisch eingestellt ist.
22. September 2026



Google erweitert die Verfügbarkeit der sogenannten AI Overviews in der Gmail-Suche. Nachdem die Funktion bislang auf Nutzer in den USA mit englischer Spracheinstellung beschränkt war, wird sie nun weltweit für Nutzer mit berechtigten kostenpflichtigen Abonnements freigeschaltet. Voraussetzung ist weiterhin, dass Gmail auf Englisch eingestellt ist.

Mit AI Overviews können Nutzer Fragen in natürlicher Sprache direkt in die Suchleiste von Gmail eingeben. Die KI durchsucht daraufhin den Posteingang und erstellt zusammenfassende Antworten auf Basis relevanter E-Mails. Dabei können auch Informationen aus mehreren Konversationen zusammengeführt werden. So lassen sich beispielsweise vereinbarte Projektmeilensteine, offene Rechnungen, Rückmeldungen zu Präsentationen oder Details zu bevorstehenden Geschäftsreisen abfragen, ohne einzelne Nachrichten manuell durchsuchen zu müssen.


Die Funktion steht unter anderem für die Google-Workspace-Editionen Business Starter, Standard und Plus sowie Enterprise Starter, Standard und Plus zur Verfügung. Unterstützt werden zudem Frontline Plus und die Zusatzabonnements Google AI Pro for Education und AI Expanded Access. Privatkunden benötigen ein Abonnement von Google AI Plus, Pro oder Ultra. Für private Google-Konten in der Schweiz ist die Funktion allerdings weiterhin nicht verfügbar.

Die weltweite Einführung hat bereits am 3. September 2026 für Rapid-Release-Domains und private Google-Konten begonnen. Für Scheduled-Release-Domains startete die Freischaltung am 21. September. Damit die KI-Suche genutzt werden kann, müssen die intelligenten Funktionen für Gmail, Chat und Meet sowie für Google Workspace aktiviert sein. In Unternehmen müssen Administratoren zudem Gemini für Workspace in Gmail und den Gmail-Zugriff für Workspace Intelligence freigegeben haben. (sta)


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