Reparaturspezialist
iFixit hat sich am
neuen iPhone 18 zu schaffen gemacht, das Gerät in seine Einzelteile zerlegt und Fazit zur Verarbeitung und der Reparierbarkeit von Apples neuestem Smartphone-Wurf präsentiert.
Als erstes geht iFixit auf eine der grossen Neuheiten des Gerätes ein: die mechanische Blende. Die durchaus faszinierende Aufarbeitung des Aufbaus ist bemerkenswert. So sind die Blätter der Blende gerade einmal so dick wie ein menschliches Haar und werden mithilfe von Magnetismus geöffnet und geschlossen. Festgehalten wird, dass die Kamera damit deutlich komplexer ist, als bei bisherigen Modellen. Die Folge: Eine Kamera-Reparatur wird vermutlich teurer ausfallen als beim Vorgänger, wo der Austausch 250 Dollar kostete. Details sind noch nicht bekannt, hierzu muss
Apple erst die Liste mit den Teilen für die Reparatur veröffentlichen. Dafür sei der Austausch verhältnismässig einfach, wie iFixit festhält. Ähnliches gilt für die Frontkamera.
Grösster Kritikpunkt ist die Zugänglichkeit zum Inneren des Gerätes. Dies ist, einmal mehr, nur vom Display her möglich, statt von der Rückseite. Ausserdem lässt sich der seit vielen Jahren erstmals wieder verbaute Kunststoffrahmen um das Display bisher nur mühsam und selten ohne Schaden lösen. iFixit führt aber aus, dass eine bessere Methode zum Öffnen das Problem aber entschärfen könnte. Aktuell fehlt schlicht die Erfahrung mit dem Gerät.
Kritik gibt’s auch am USB-C-Port, der sehr mühsam auszubauen sei. Vor allem im Vergleich zum iPhone 16 ein grosser Rückschritt, so die Reparaturspezialisten. Für den Moment bekommen das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max damit einen Reparierbarkeits-Score von 7 von 10 Punkten.
Hier geht’s zum Teardown-Report von
iFixit.
(win)