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Zero-Day-Leck in Magento und Adobe Commerce
Quelle: Depositphotos

Zero-Day-Leck in Magento und Adobe Commerce

Eine äusserst kritische Schwachstelle in den E-Commerce-Plattformen Magento Open Source und Adobe Commerce wird seit dem 4. September 2026 in der Praxis ausgenutzt. Adobe hat rasch reagiert und am 7. September einen Patch veröffentlicht.
8. September 2026



Die beliebte E-Commerce-Plattform Magento Open Source, 2018 von Adobe übernommen, und die darauf aufbauende kommerzielle Lösung Adobe Commerce leiden unter der höchst kritischen Zero-Day-Schwachstelle CVE-2026-75650 (CVSS Score 10.0), die laut Berichten aktiv ausgenutzt werden. Angreifer können über die Sicherheitslücke ohne Authentifizierung Schadcode in die betroffenen Online-Shops einschleusen. Entdeckt wurde das Leck vom auf E-Commerce fokussierten Security-Spezialisten Sansec, der ihm den Namen Stylesmuggler gegeben hat – über Styles-Eigenschaften lässt sich PHP-Schadcode in die Plattform einschmuggeln.


Sansec hat das Problem am 5. September 2026 veröffentlicht und dabei festgehalten, die Schwachstelle werde seit dem 4. September aktiv ausgenutzt. Adobe hat am 7. September einen Patch geliefert und gleichzeitig bestätigt: "Adobe ist bekannt, dass die Sicherheitslücke CVE-2026-75650 in der Praxis ausgenutzt wird". Betroffen sind Versionen von Adobe Commerce 2.4.9 und älter, Adobe Commerce B2B 1.5.3 und älter sowie Magento Open Source 2.4.9 und älter. (ubi)


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