Die beliebte E-Commerce-Plattform Magento Open Source, 2018 von
Adobe übernommen, und die darauf aufbauende kommerzielle Lösung Adobe Commerce leiden unter der höchst kritischen Zero-Day-Schwachstelle CVE-2026-75650 (CVSS Score 10.0), die laut Berichten aktiv ausgenutzt werden. Angreifer können über die Sicherheitslücke ohne Authentifizierung Schadcode in die betroffenen Online-Shops einschleusen. Entdeckt wurde das Leck vom auf E-Commerce fokussierten Security-Spezialisten Sansec, der ihm den Namen Stylesmuggler gegeben hat – über Styles-Eigenschaften lässt sich PHP-Schadcode in die Plattform einschmuggeln.
Sansec hat das Problem am 5. September 2026
veröffentlicht und dabei festgehalten, die Schwachstelle werde seit dem 4. September aktiv ausgenutzt. Adobe hat am 7. September
einen Patch geliefert und gleichzeitig bestätigt: "Adobe ist bekannt, dass die Sicherheitslücke CVE-2026-75650 in der Praxis ausgenutzt wird". Betroffen sind Versionen von Adobe Commerce 2.4.9 und älter, Adobe Commerce B2B 1.5.3 und älter sowie Magento Open Source 2.4.9 und älter.
(ubi)