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Google verschärft RAM-Regeln für Android-Apps
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Google verschärft RAM-Regeln für Android-Apps

Entwickler von Android-Apps müssen das Memory Management ab Februar 2027 optimieren. Grund ist die aufgrund der Speicherkrise zunehmend schwächere RAM-Ausstattung von Smartphones insbesondere der Einsteigerklasse.
31. August 2026



Die Speicherknappheit bringt Smartphone-Hersteller dazu, die RAM-Ausstattung ihrer Geräte in gewissen Fällen nach unten anzupassen. So kommen Smartphones der Einsteigerklasse vermehrt wieder mit 8 oder gar bloss 6 GB RAM auf den Markt. Google will diesem Umstand Rechnung tragen und führt strengere Regeln für die Nutzung und das Management des Arbeitsspeichers durch Android-Apps ein. Entwickler haben bis im Februar 2027 Zeit, den Memory Footprint ihrer Apps entsprechend zu optimieren. Damit will Google gewährleisten, dass Apps auf einer möglichst breiten Palette von Geräten reibungslos laufen. Überschreitet eine App die in den Regeln festgelegten Kriterien, wird das Betriebssystem die App langsamer laufen lassen oder gar schliessen.

Die neuen RAM-Regeln betreffend drei Bereiche der Speichernutzung. Die Metrik Dynamic Memory Usage erfasst den Arbeitsspeicher, darf ich die Speicherung privater Daten einer App benötigt werden und berücksichtigt sowohl aktiven als auch komprimierten Speicher, nicht aber Dateien, die im Flash-Speicher abgelegt werden, darunter der Code sowie Assets wie Bilder, Audio-Files et cetera. Gemessen wird dabei die Speichernutzung auf Geräten verschiedener Leistungsklassen sowie in verschiedenen Status der App, zum Beispiel wenn sie aktiv genutzt wird oder im Hintergrund läuft. Konkret bedingt der Passus zur dynamischen Speichernutzung, dass App-Entwickler das Memory Management so umgestalten, dass nicht mehr benötigtes RAM so schnell wie möglich wieder freigegeben wird.


Die zweite Metrik, Bitmap Memory Usage, misst separat den Speicher, den Bitmaps beanspruchen – so sollen diese zum Beispiel nicht für längere Zeit im RAM gehalten werden, wenn die App nicht sichtbar ist respektive nur im Hintergrund läuft oder sich im Cache befindet. Und unter dem Label Optimized DEX Code legt Google fest, dass der Code von Apps, die im Play Store publiziert werden sollen, künftig mithilfe von Tools wie R8 so komprimiert werden muss, dass die Abdeckung bei den Faktoren Optimierung, Komprimierung und Verschleierung jeweils mindestens 25 Prozent beträgt. Weitere Informationen zur neuen Regelung finden sich im Android Developers Blog sowie auf einer Help-Seite zur Play Console, die die konkreten Anforderungen im Detail aufführt. (ubi)


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