Der Kanton Graubünden gibt bekannt, eine Attacke auf seine Sharepoint-Server bemerkt zu haben. Die Nachricht kommt einen Tag nachdem das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT ebenfalls einen Cyberangriff auf seine Sharpoint-Instanz gemeldet hatte ("Swiss IT Magazine"
berichtete).
Wie der Kanton mitteilt, haben Sicherheitsspezialisten des kantonalen Amts für Informatik (AFI) den Angriff bemerkt. Im Gegensatz zum BIT seien beim Kanton nach aktuellem Wissensstand aber keine Konten kompromittiert worden. Auch für einen Abfluss von Daten gebe es keine Anzeichen. Da der Sharpoint-Server offenbar nur für den Internetauftritt der kantonalen Verwaltung genutzt werde, speichere man keine vertraulichen oder besonders schützenswerten Daten auf dem Server.
Die Sicherheitslücke wurde am Abend des 5. Augusts im Rahmen eines ausserordentlichen Updates der Page behoben, so der Kanton weiter. Die detaillierte Analyse des Falls laufe derweil weiter.
(win)