Der Thurgauer Zugbauer
Stadler Rail erlitt Mitte Juli 2026 einen Ransomware-Angriff. Cyberkriminelle hätten sich illegal Zugriff auf die Datenaustauschplattform mit einem Stadler-Zulieferer verschafft, teilt das Unternehmen heute mit. Die erbeuteten Informationen des Zulieferbetriebs seien nicht sicherheitsrelevant, die Schienenfahrzeuge im weltweiten Einsatz nicht betroffen, die Produktion laufe normal weiter.
Bei den Cyberkriminellen handelt es sich laut der Mitteilung um die Everest Group, die 10 Millionen Franken Lösegeld verlangt hat. Stadler hat die Zahlung verweigert – man zahle unter keinen Umständen ein Lösegeld und sei somit nicht erpressbar – und hat Strafanzeige eingereicht. Daten sind demnach nicht verloren gegangen, die IT-Systeme von Stadler wurden nicht kompromittiert. Zu weiteren Details äussert sich Stadler nicht.
(ubi)