Da Cyberkriminelle für ihre Angriffe immer mehr auf KI setzen, werden Schwachstellen immer schneller entdeckt und ausgenutzt – früher war von Wochen die Rede, heute von Stunden – und sollten dementsprechend möglichst rasch gepatcht werden. Trotzdem ist es in vielen Unternehmen nach wie vor Usus, mit dem Aufspielen von Sicherheitsupdates zuzuwarten und erst einmal in Erfahrung zu bringen, ob mit den Patches neue Probleme auftreten.
Microsoft rät nun ausdrücklich dazu, die Systeme so rasch wie möglich zu aktualisieren: "Angesichts der Geschwindigkeit, mit der KI mittlerweile Schwachstellen aufspüren und ausnutzen kann, müssen auch unsere Abwehrmassnahmen angepasst werden", verkündet Autor Zachary-Cavanell
im Microsoft Mechanics Blog.
Der Beitrag beruft sich auf Jeremy Chapman, Microsoft 365 Director, und empfiehlt, ein Risiko-Assessment für ungepatchte Geräte durchzuführen. Dabei könne der neue Autopatch Report in Microsoft Intune helfen. Auf dieser Basis lassen sich allenfalls vorhandene Regeln zum Aufschieben von Updates anpassen und Hotpatch-Möglichkeiten nutzen, womit die Geräte bei Updates nicht mehr neu gestartet werden müssen. In einem kurzen Video erläutert Chapman die Hintergründe und das Vorgehen zusätzlich.
(ubi)