Google hat bereits an der hauseigenen Entwicklerkonferenz I/O angekündigt, man wolle die Android-Plattform sicherer machen und hierfür den Sperrbildschirm besser schützen. Wie jetzt "
Heise" mit Bezug auf einen
X-Post des Android-Experten Mishaal Rahman berichtet, sind jetzt Details über die Art und Weise bekannt geworden, wie das Vorhaben umgesetzt werden soll.
Unter Android 16 wurden in der ersten Minute noch 10 Versuche akzeptiert, weitere 50 in den nächsten 25 Minuten, 110 in 24 Stunden und schliesslich 1800 in fünf Jahren. Dies sei zwar für Pins und Passwörter recht sicher, doch liesse sich die Trefferquote markant erhöhen, indem Pins oder Passwörter in absteigender Häufigkeit eingegeben werden. Dasselbe gilt, wenn man persönliche Daten des Smartphone-Besitzers kennt, wie etwa sein Geburtsdatum.
In der Folge wird die Zahl dieser Eingabemöglichkeiten deutlich verringert, womit in der ersten Minute nur noch sechs Versuche möglich sind. In sechs Minuten sind sieben und in 25 Minuten acht Versuche erlaubt. In 24 Stunden werden noch 12 und in fünf Jahren nur noch 19 Versuche akzeptiert. Nach 20 Fehlversuchen sind zudem gar keine weiteren mehr zulässig, wobei identische Fehlversuche nur noch einmal gezählt werden.
Neben der reduzierten Anzahl an Eingabeversuchen bietet Android 17 zwei weitere Neuerungen auf dem Sperrbildschirm. Auf dem Display wird der Countdown, bis die nächste Eingabe möglich ist, nicht mehr in Sekunden, sondern in Minuten angezeigt. Dazu zeigt der Lockscreen eine Verknüpfung zur Kontowiederherstellung an.
(rd)