cnt
Microsoft stoppt KI-gestützte Verlaufssuche in Edge
Quelle: Depositphotos

Microsoft stoppt KI-gestützte Verlaufssuche in Edge

Microsoft entwickelt die KI-gestützte Suche im Browserverlauf von Edge nicht weiter. Die Funktion hätte frühere Webseiten über normale Suchanfragen statt über exakte Begriffe auffindbar machen sollen.
29. Juni 2026



Microsoft streicht die geplante KI-Suche für den Edge-Verlauf, mit der Nutzer besuchte Webseiten auch ohne genaue Stichwörter oder URLs hätten wiederfinden können. In einem Update der Microsoft-365-Roadmap hält das Unternehmen fest, dass die Funktion nicht weitergeführt wird. Gründe nennt Microsoft nicht, entschuldigt sich aber bei Kunden für entstandene Unannehmlichkeiten.

Die Verlaufssuche sollte natürliche Sprache verstehen und auch bei Tippfehlern helfen. Nutzer hätten also nach einer groben Beschreibung suchen können, statt sich an den genauen Seitentitel oder einzelne Wörter erinnern zu müssen. Microsoft hatte zudem erklärt, dass dafür ein KI-Modell direkt auf dem Gerät eingesetzt werde und keine Verlaufsdaten in die Cloud übertragen würden.


Ganz ohne Kritik war die Funktion schon bei der Vorstellung nicht. "Neowin" verweist darauf, dass einige Leser die KI-Suche im Browserverlauf als unheimlich empfanden und Microsoft beim Umgang mit lokalen Daten nicht vertrauten. Andere stellten den Nutzen infrage und sahen darin vor allem eine weitere KI-Funktion in Edge. (dow)


Weitere Artikel zum Thema

Edge-Login demnächst mit Google-Konto möglich

18. Juni 2026 - Laut einem Eintrag in der Microsoft-Roadmap wird man sich im Edge-Browser schon bald auch mit einem Google-Account anmelden können, um Lesezeichen oder Passwörter geräteübergreifend zu synchronisieren.

Browser-Hersteller wehren sich gegen Edge-Bevorzugung

7. Juni 2026 - In einem offenen Brief fordert die Browser Choice Alliance von Microsoft, alle Bestrebungen zu unterlassen, um die Anwenderschaft zur Nutzung des Edge-Webbrowsers zu drängen.

Microsoft Edge schützt Passwörter offenbar nicht richtig

6. Mai 2026 - Gespeicherte Edge-Passwörter sollen im Arbeitsspeicher unverschlüsselt auftauchen. Obwohl Microsoft beim Anzeigen der Passwörter Windows Hello verlangt, sollen die Zugangsdaten im Hintergrund bereits im Klartext vorliegen.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Wieviele Zwerge traf Schneewittchen im Wald?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER