Microsoft gibt die allgemeine Verfügbarkeit von Copilot Cowork bekannt. Der Dienst ist bereits seit einigen Monaten als Preview im Frontier-Programm verfügbar ("Swiss IT Magazine"
berichtete) und werde bereits von mehr als der Hälfte aller Fortune-500-Unternehmen genutzt. Ab sofort ist Copilot Cowork für Microsoft-365-Copilot-Kunden allgemein verfügbar. Für die Nutzung ist eine
Microsoft 365 Copilot User Subscription License (USL) notwendig.
Die Plattform, die sich in Form des gewohnten KI-Chatbots zeigt, ermöglicht laut Microsoft die Ausführung komplexer, langlaufender Aufgaben. Cowork soll diese von Anfang bis Ende ausführen und ein abgeschlossenes Ergebnis ausgeben können. Als Beispiel nennt Microsoft etwa den Vergleich von tausenden Daten über mehrere Produktversionen hinweg, die manuell sehr viel mehr Zeit fressen würde.
Hinter Copilot Cowork laufen mehrere verschiedene LLMs, darunter Opus 4.8 und Sonnet 4.6 von Anthropic oder GPT-5.5 von OpenAI (aktuell nur im Frontier-Programm). Ein eigenes, laut Microsoft besonders effizientes Modell namens Cowork 1 soll in den kommenden Wochen dazukommen.
Für die Nutzung ist wie erwähnt ein Copilot-Abo nötig, für die zusätzlich anfallenden Kosten werden zwei Zahlungsoptionen geboten. Entweder erfolgt die Abrechnung über ein Pay-as-you-go-Modell, bei dem 0.01 Dollar pro Credit verrechnet werden. Alternativ können Unternehmen über die Zahlungsoption P3 ein Nutzungsvolumen im Voraus festlegen und Rabatte bekommen. Admins können ab sofort Ausgabenlimits festlegen.
Mehr Informationen
gibt’s hier auf dem
Microsoft Blog.
(win)