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iOS 27 soll Alternativen zu Airplay ermöglichen
Quelle: Apple

iOS 27 soll Alternativen zu Airplay ermöglichen

In der EU könnte Apple mit iOS 27 für die drahtlose Übertragung von Medieninhalten neben dem eigenen Airplay auch Protokolle anderer Anbieter wie Google Cast ermöglichen. Hintergrund ist der Digital Markets Act der Europäischen Union.
26. Mai 2026

     

Wer von einem iPhone oder iPad Medieninhalte drahtlos zu einem Lautsprecher, einen Fernseher oder anderen passenden Geräten übertragen will, muss bisher zwingend auf Apples Protokoll Airplay zurückgreifen. Dieses ist in iOS & Co. fix integriert, andere Protokolle wie das verbreitete Google Cast (früher Chromecast genannt) werden von Apple nicht unterstützt. Das soll ich mit iOS 27 ändern, wie Mark Gurman in seinem neuesten Power-On-Newsletter berichtet (Paywall) – wenn auch womöglich ausschliesslich in der EU, wie es bereits mit alternativen Marktplätzen für den Bezug von Apps der Fall ist. Grund dafür ist der Digital Markets Act (DMA) der EU, gemäss dem Anbieter zur Öffnung ihrer Plattformen für Mitbewerber verpflichtet sind.

Gurman schreibt dazu konkret: "Apple integriert in iOS 27 Unterstützung für Airplay-Streaming-Alternativen von Drittanbietern, um die neuesten Anforderungen des Digital Markets Act der Europäischen Union zu erfüllen, wie mir berichtet wurde. Das bedeutet, dass Nutzer externe Dienste – wie beispielsweise Google Cast – als Standardlösung festlegen können, um Videos, Fotos und Audio von einem Apple-Gerät auf einen Lautsprecher oder Fernseher zu übertragen."


In manchen Fällen ist es auch möglich, Inhalte über eine simple Bluetooth-Verbindung zu übertragen. Dies ist jedoch weniger zuverlässig als ein speziell dafür entwickeltes Protokoll. Gleichzeitig bieten viele Geräte, oder vor Ort vorhandene Casting-Möglichkeiten zum Beispiel in Hotelzimmern, als Casting-Protokoll nur Google Cast an. Airplay ist deutlich weniger verbreitet. (ubi)


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