Thunderbird arbeitet weiter an seinen Apps für Android und iOS und hat dafür die Roadmap für das laufende Jahr angepasst. Laut dem aktuellen
Mobile Progress Report sollen die Arbeiten eine Mischung aus Fehlerbehebungen, technischen Verbesserungen und neuen Funktionen bringen.
Bei Android liegt der Schwerpunkt zunächst auf der App selbst. Die Codebasis soll vereinfacht und modernisiert werden, damit die Entwicklung schneller vorankommt und komplexe Fehler seltener auftreten. Geplant sind unter anderem Verbesserungen bei der Nachrichtenliste und bei der Ansicht einzelner E-Mails. Auch die Verbindung zu Thunder Mail soll für Nutzer einfacher werden.
Ein besonders wichtiges Thema bleiben die Benachrichtigungen. Die Entwickler erklären, dass diese bei einer Mail-App schwieriger umzusetzen sind als bei vielen anderen Anwendungen.
Thunderbird betreibt die Mailserver der Nutzer nicht selbst, sondern muss Anbieter wie Google, Microsoft, Yahoo oder Proton regelmässig auf neue Nachrichten prüfen. Änderungen bei Googles Hintergrundprozessen hätten nun dazu geführt, dass Benachrichtigungen unter Android Probleme machen.
Bei der iOS-App kommt die Entwicklung laut dem Bericht ebenfalls voran. Viele Arbeiten rund um IMAP und SMTP seien weitgehend abgeschlossen. Nun geht es unter anderem um Kontoverwaltung, Autorisierung, Konto-Einrichtung, Nachrichtenliste, Leseansicht, Schreiben-Funktion und Suche. Als Ziel für die Veröffentlichung nennt Thunderbird weiterhin Ende 2026.
(dow)