Für das beliebte Windows-Utility Powershell für die Automatisierung von Aufgaben und das Konfigurationsmanagement standen bisher Installer-Pakete im MSI-Format zur Verfügung. Ab der kommenden Version 7.7-preview.1, erwartet noch im April, wird
laut einem Devblog-Beitrag statt MSI das neue Format MSIX zur Standardvariante für Powershell Packages. Ein MSI-Paket stellt
Microsoft dann nicht mehr zur Verfügung.
Microsoft erklärt den Grund für den Wechsel wie folgt: "MSIX bietet ein modernes Installations- und Maintenance-Modell und wird von den Windows-Bereitstellungstools unterstützt. Es nutzt ein deklaratives Modell, das vorhersehbarer und zuverlässiger ist als MSI, das auf benutzerdefinierten Aktionen und Skripten basiert, die zu inkonsistentem Verhalten führen können." MSI sei Legacy-Technologie und es mangle dieser an Accessibility: "MSI erfüllt die modernen Anforderungen an die Barrierefreiheit nicht, insbesondere im Hinblick auf die Verwendung von Screenreadern. Die Modernisierung des Packaging sei im Übrigen kein Selbstzweck: "Es geht darum, sicherzustellen, dass Powershell-Installationen modern und für alle Benutzer zugänglich sind – jetzt und in Zukunft."
Auf der anderen Seite bietet MSIX noch nicht alle Möglichkeiten von MSI, wie Microsoft zugibt, dies insbesondere in Szenarien wie Remoting und Ausführung durch Services auf Systemebene wie etwa Task Scheduler. Man sei sich dessen bewusst und arbeite daran, MSIX entsprechend zu verbessern.
(ubi)