Noch im Jahr 2021 prognostizierte Meta-CEO Mark Zuckerberg eine goldene Zukunft für das Metaversum – eine rein virtuelle Kopie der realen Welt gewissermassen. In der Folge benannte er sein Unternehmen Facebook gleich in Meta um. Jetzt ist aber definitiv Schluss mit dem Metaverse-Hype, denn die dafür zuständige Abteilung Reality Labs macht seitdem gewaltig Verlust. Die Rede ist von insgesamt 80 Milliarden US-Dollar seit Ende 2020. Allein im vierten Quartal 2025 habe der operative Verlust über 6 Milliarden Dollar betragen.
Die virtuelle Social-Plattform Horizon Worlds wird eingestellt, wie Meta
in einem kurzen Beitrag im Community-Forum mitteilt. Horizon Worlds erscheint per 31. März 2026 nicht mehr im Store für die Quest-Produkte. Bis zum 15. Juni können Besitzer einer Quest-Brille noch an gewissen VR-Welten teilnehmen. Danach wird der Zugang geschlossen, indem die App endgültig entfernt wird. Nach dem 15. Juni sind nur noch die virtuellen Welten zugänglich, die für Mobilgeräte optimiert sind.
Als Begründung nennt
Meta, man wolle die Plattformen Quest und Horizon stärker voneinander trennen, damit beide mit klarem Fokus weiterentwickelt werden können. In diesem Zug werde Horizon Worlds zur "Mobile-only Experience". Damit ist die Rolle von Horizon Worlds als Social-Media-Plattform in der virtuellen Realität erklärtermassen beendet. Insgesamt liegt der Fokus von Meta heute nicht mehr auf VR, sondern auf Wearables wie den Ray-Ban Meta Smart Glasses sowie natürlich auf KI.
(ubi)