cnt
Viele Konsumenten meiden Marken mit GenAI
Quelle: Depositphotos

Viele Konsumenten meiden Marken mit GenAI

Viele US-Konsumenten stehen generativer KI in Werbung und anderen kundenbezogenen Inhalten kritisch gegenüber. Jeder Zweite würde laut einer aktuellen Umfrage lieber Marken den Vorzug geben, die darauf verzichten.
18. März 2026

     

Viele Konsumenten stehen Marken kritisch gegenüber, wenn diese generative KI in Werbung, Botschaften oder anderen kundenbezogenen Inhalten einsetzen. Das zeigt eine Umfrage von Gartner unter 1539 US-Konsumenten, die im Oktober 2025 durchgeführt wurde. Demnach würden 50 Prozent ihre Geschäfte lieber mit Marken machen, die auf solche GenAI-Inhalte verzichten.

Die Analystenfirma führt das auf ein breiteres Misstrauen gegenüber Informationen und Inhalten zurück. So geben 61 Prozent der Befragten an, häufig zu hinterfragen, ob solche Informationen für alltägliche Entscheidungen verlässlich sind. 68 Prozent fragen sich laut der Umfrage zudem regelmässig, ob die Inhalte und Informationen, die sie sehen, überhaupt echt sind.


Emily Weiss, Senior Principal Analyst im Marketing-Bereich von Gartner, sagt dazu: "Marketingverantwortliche sollten den Einsatz von GenAI nicht nur als Technologieentscheidung verstehen, sondern ebenso als Vertrauensentscheidung." Laut der Analyse sollten Unternehmen KI deshalb transparent kennzeichnen, nur dort einsetzen, wo der Nutzen für Kunden unmittelbar erkennbar ist, und den Verzicht auf KI als Option anbieten.

Auch beim Prüfen von Informationen zeigt sich laut dem Analystenhaus ein Wandel. Ende 2025 gaben nur noch 27 Prozent der Konsumenten an, die Wahrheit von Informationen anhand ihrer Intuition zu beurteilen. Stattdessen rückt gemäss der Umfrage die eigenständige Überprüfung von Aussagen stärker in den Vordergrund. (dow)


Weitere Artikel zum Thema

Eigene KI-Assistenz für die Stadt Zürich

17. März 2026 - Mit "ZüriA" erhalten die Mitarbeitenden der Zürcher Stadtverwaltung ein KI-Tool, das in den Zürcher Rechenzentren betrieben wird und so auf Basis von Open-Source-Sprachmodellen höchste Vertraulichkeit gewährleistet.

Claude Code vernichtet produktive Daten aus zweieinhalb Jahren

10. März 2026 - Der Betreiber einer Lernplattform verliess sich zu sehr auf den KI-Agenten Claude Code und überliess diesem die Ausführung von Befehlen, die eine gesamte bestehende Infrastruktur löschten. In Zukunft will er vorsichtiger sein und solche Befehle ausschliesslich selbst absetzen.

Digitalswitzerland kommt mit KI-Handbuch für die Praxis

10. März 2026 - Das Schweizer KI-Handbuch, publiziert von Digitalswitzerland und der Implement Consulting Group, will Schweizer KMU vom KI-Experiment bis zum erfolgreichen Business Case begleiten und ist ab sofort kostenlos erhältlich.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER