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GIMP 3.2 veröffentlicht
Quelle: GIMP

GIMP 3.2 veröffentlicht

Die Bildbearbeitungssoftware GIMP ist in Version 3.2 erschienen. Neu finden sich nicht-destruktive Ebenentypen, zudem gibt es Verbesserungen bei den Mal- und Textwerkzeugen.
16. März 2026

     

Die freie Bildbearbeitungssoftware GIMP ist in der Version 3.2 veröffentlicht worden. Im Zentrum der neuen Ausgabe stehen die sogenannten nicht-destruktiven Ebenen, also Ebenen, die sich nachträglich bearbeiten lassen, ohne dass Änderungen dauerhaft in Pixel umgewandelt werden müssen. Neu hinzu kommen nun gemäss den Release Notes von GMP 3.2 zwei Ebenentypen: Link Layers und Vector Layers. Link Layers binden externe Bilddateien in eine Komposition ein und aktualisieren sich automatisch, wenn die verknüpfte Datei in einer anderen Anwendung verändert wird. Vector Layers ermöglichen derweil Vektorobjekte mit Füll- und Kontureinstellungen direkt in GIMP. Ergänzend dazu wurden auch die nicht-destruktiven Filter ausgebaut. Diese lassen sich nun nicht nur auf Ebenen und Ebenengruppen, sondern auch auf Kanäle anwenden.


Bei den Malwerkzeugen gibt es mehrere Erweiterungen. Das MyPaint-Werkzeug wurde auf eine neue API-Version umgestellt und erhält 20 zusätzliche Pinsel, darunter einen Pfeil-Pinsel. Auch das Textwerkzeug wurde überarbeitet. Der Texteditor auf der Leinwand lässt sich neu verschieben, mehrere bekannte Tastenkürzel wie für Fett oder Kursiv werden unterstützt, und Farbänderungen werden bereits während der Auswahl live in der Vorschau angezeigt. Darüber hinaus werden zahlreiche Bedienungsverbesserungen versprochen. Dazu gehören neue Drag-and-Drop-Möglichkeiten zum Öffnen von Bildern, ein Shortcut zum schnellen Wechsel zwischen den zuletzt verwendeten Werkzeugen, Anpassungen bei Ebenenmasken, Verbesserungen im Begrüssungsdialog sowie eine stärkere Integration unter MacOS. Und nicht zuletzt ist die Rede von verbesserter Formatunterstützung. GIMP 3.2 bringt unter anderem Unterstützung für APNG, JPEG 2000-Export, Photoshop-PSB-Export, zusätzliche Photoshop-Voreinstellungen und -Layerstile sowie neue Import- und Exportoptionen bei DDS, OpenEXR und TIFF. Neu lassen sich laut Quelle auch SVG- und PDF-Dateien mit Raster- und Vektorebenen exportieren.
Neben den neuen Funktionen verweist GIMP zudem auf zahlreiche Stabilitäts- und Regressionskorrekturen. Gleichzeitig markiert GIMP 3.2.0 laut den Release Notes die letzte regulär verteilte 32-Bit-Version für Windows. Bereits kommende Unterversionen wie 3.2.2 sollen nicht mehr als 32-Bit-Build erscheinen.

Einen kompletten Überblick über die Neuerungen und Verbesserungen liefern die GIMP-3.2-Release Notes. Den Download von GIMP 3.2 für Windows findet man in der Freeware Library von "Swiss IT Magazine" an dieser Stelle. (mw)


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