Vor zwei Wochen wurden Anwendermeldungen herumgereicht, wonach ein im August verteiltes Windows-11-Update dafür verantwortlich sei, dass Solid-State-Laufwerke Daten fehlerhaft schreiben oder im System nicht mehr angezeigt werden ("Swiss IT Magazine"
berichtete). Später hiess es, das Problem hänge mit SSD-Controllern vom Hersteller Phison zusammen, Microsoft untersuche die Sache und bittet die Kunden um Feedback.
Mittlerweile hat sich Phison wieder gemeldet und erklärte gegenüber "
Toms Hardware", umfangreiche Testversuche hätten keine Ergebnisse geliefert. Man habe die von den Anwendern genannten SSD-Modelle während insgesamt über 4500 Stunden getestet, habe aber nichts gefunden: Man sei nicht in der Lage gewesen, die gemeldeten Probleme zu reproduzieren. Auch hätten weder Partner noch Kunden die Probleme bestätigt.
Unter dem Strich bleibt die Frage, was es mit den angeblichen Problemen im Zusammenhang mit dem Windows-Update KB5063878 tatsächlich auf sich hat. Dass sowohl der Controller-Hersteller als auch Microsoft die Meldungen ernst genommen haben, lässt vermuten, dass die Sache nicht gänzlich aus der Luft gegriffen ist.
(rd)