Whatsapp Leak: 487 Millionen Telefonnummern gestohlen, 1,6 Millionen aus der Schweiz

Whatsapp Leak: 487 Millionen Telefonnummern gestohlen, 1,6 Millionen aus der Schweiz

Whatsapp Leak: 487 Millionen Telefonnummern gestohlen, 1,6 Millionen aus der Schweiz

(Quelle: Depositphotos)
27. November 2022 - Berichten zufolge werden im Internet 487 Millionen Telefonnummern zum Verkauf angeboten, die von Whatsapp stammen sollen. Auch 1,6 Millionen Telefonnummern aus der Schweiz sollen dabei sein.
Am 16. November sollen in einem Hackerforum 487 Millionen Telefonnummern zum Verkauf angeboten worden sein. Die Nummern sollen von Whatsapp-Nutzern stammen und aktuell sein. Betroffen sind demnach Whatsapp-Nutzer aus 84 Ländern, auch aus der Schweiz, von wo knapp 1,6 Millionen Telefonnummern stammen. All das berichtet die Plattform "Cybernews", die ausserdem schreibt, vom Verkäufer ein Muster der Datensätze verlangt und dieses Sample überprüft zu haben. Dabei hätten die Sicherheitsexperten festgestellt, dass die Daten wohl echt seien.

Wie "Cybernews" weiter schreibt, verlange der Verkäufer für die gut 32 Millionen US-Telefonnummern in der Datenbank 7000 Dollar, für die rund 11,5 Millionen Nummer aus UK 2500 Dollar und für die Nummern aus Deutschland – gut 6 Millionen – 2000 Dollar. Der Verkäufer habe keine Angaben darüber gemacht, wie er in den Besitz der Datenbank gekommen ist, doch die Nummern würden alle aktiven Whatsapp-Nutzern gehören. "Cybernews" hat laut eigenen Angaben das Whatsapp-Mutterhaus Meta um eine Stellungnahme gebeten – bislang erfolglos.

Die gestohlenen Telefonnummern könnten für Marketingzwecke missbraucht werden, aber auch für Phishing oder für Betrugsversuche. (mw)

Kommentare

Donnerstag, 1. Dezember 2022 Hans Dubler
@Hacmac13__ Apple und sicher? Das ist wohl auch der richtige Brüller!!

Montag, 28. November 2022 Hacmac13
Wer auf Sicherheit setzen will muss mit Apples "Nachrichten App" arbeiten. Alle anderen Messenger sind unsicher, auch Threema! Es werden immer wieder Bugs in Threema beseitigt, das zeugt nicht von Sicherheit. Signal ist ein Unternehmen in den USA und somit werden die Daten -wie bei WhatsApp- auch dort "gelagert". Apple-Daten lagern auch in den USA, aber von Datenmissbrauch oder Datenklau bei Apple habe ich je gelesen oder gehört. Apple verweigerte sich sogar -in einem Straffall- dem FBI Daten zu liefern. Im Übrigen ist der Bericht nicht aussagekräftig. Es ist die Rede von "sollen", "dass die Daten wohl echt seien" und es gibt auch keine Stellungnahme. Alles sehr fragwürdig!

Samstag, 26. November 2022 d.w.
Ichfinde es super, dass das passiert ist. jetzt werden die WahtsApp Nutzer endlich darüber nachdenken WhatsApp und somit die Auswertung und Kommerzialisierung von persönlichen Daten zu verlassen. Es gibt immerhin verbreitete Lösungen: eine kostenlose Lösung Signal (leider auch unter dem Cloud Act) und eine Bezahl-Lösung namens Threema (welche ienzig unter denSchweizer Datengesetz liegt und somit so ziemlich Sicher ist)

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