iPhone 14 Plus im Test: Ein Mehr an Displayfläche

iPhone 14 Plus im Test: Ein Mehr an Displayfläche

iPhone 14 Plus im Test: Ein Mehr an Displayfläche

(Quelle: Apple)
2. November 2022 - Anstatt das iPhone 14 wie seine Vorgänger in einer Mini-Version herauszubringen, liefert Apple heuer mit dem iPhone 14 Plus eine Maxi-Variante, die uns zwar gefällt, aber nicht überzeugt.
Wir waren zugegebenermassen ja ein wenig Fan des iPhone 12 Mini respektive 13 Mini. Viel Leistung, eine sehr gute Kamera, ansprechendes Design – verpackt in ein kompaktes, hosentaschentaugliches Gehäuse, das hatte schon was für sich. Der Markt allerdings schien das etwas anders zu sehen, die Absätze waren offenbar zu enttäuschend und mit der iPhone-Generation 14 ist das Mini-Modell nun Geschichte. An seine Stelle ist das iPhone 14 Plus gerückt, und das hat mit Mini herzlich wenig am Hut. Das iPhone 14 Plus kommt mit einem mächtig grossen 6,7 Zoll OLED-Display mit 2778 x 1284 Pixeln und misst stolze 161 x 78 Millimeter.

Allerdings: Beim ersten in die Hand nehmen wirkt das Smartphone gar nicht so gross wie befürchtet. Das liegt zum einen wohl daran, dass es mit 7,8 Millimeter genau so dünn ist wie das "normale" iPhone 14 und so schon fast filigran wirkt, zum anderen wohl auch am kantigen iPhone-Design, das uns seit der Generation 12 gefällt und dafür sorgt, dass die Geräte einfach gut in der Hand liegen. Und nicht zuletzt ist es trotz seiner Grösse mit 203 Gramm sogar etwas leichter als das "kleine" iPhone 14 Pro mit 6,1 Zoll Display, da für den Rahmen anstelle von Edelstahl Aluminium verwendet wird.

60 Hz sind nicht mehr zeitgemäss

iPhone 14 Plus im Test: Ein Mehr an Displayfläche
Das iPhone 14 Plus in der hübschen, von uns getesteten Farbe Blau im Grössenvergleich mit dem regulären iPhone 14. Trotz mächtigem 6,7-Zoll-Display liegt das Plus-Modell gut in der Hand. (Quelle: Apple)
Einmal aufgestartet fällt auf, dass das iPhone 14 Plus im Gegensatz zum iPhone 14 Pro, das wir für die letzte Ausgabe getestet haben, an der Front nach wie vor mit dem altbekannten Notch anstelle der neu eingeführten, pillenförmigen Kamera-Aussparung Dynamic Island kommt. Was ebenfalls rasch auffällt: Das Display, das bezüglich Helligkeit und Dynamik absolut zu überzeugen weiss, bietet lediglich die altbekannte Bildwiederholfrequenz von 60 Hz, während das iPhone 14 Pro (wie schon sein Vorgänger aus dem letzten Jahr) 120 Hz schafft. Scrollen oder das Öffnen und Schliessen von Apps fühlt sich dadurch deutlich weniger flüssig an. Bedenkt man, dass im Android-Umfeld bereits Mid-range-Geräte um 400 Franken 120 Hz bieten, ist das einfach nicht mehr zeitgemäss und enttäuschend. Angesichts dessen, dass Apple im iPhone 14 Plus (wie auch im iPhone 14) mit dem A15 Bionic auch noch denselben Chip verbaut, der bereits in den letztjährigen Geräten steckte, beginnt man langsam, die Neuerungen des iPhone 14 Plus – von der Grösse einmal abgesehen – mit der Lupe zu suchen. Handkehrum muss man schon auch festhalten, dass die Performance des A15 Chip mehr als genügt und wohl auch noch die nächsten paar Jahre genügen wird.
 
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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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