Microsoft ersetzt WIP durch Purview

(Quelle: the_lightwriter – stock.adobe.com)

Microsoft ersetzt WIP durch Purview

(Quelle: the_lightwriter – stock.adobe.com)
25. Juli 2022 - Für den Schutz vor Datenabfluss setzt Microsoft nun nicht mehr auf Windows Information Protection, sondern forciert den Einsatz der Purview-Plattform.
Microsoft macht Schluss mit dem Data-Leakage-Schutzprodukt Windows Information Protection (WIP), früher auch bekannt als Enterprise Data Protection (EDP). Man habe schon immer darauf hingewiesen, dass WIP nicht die Frontlinie zur Abwehr interner Bösewichte sei, die absichtlich Daten abzweigen, sondern vor allem dem Schutz vor unabsichtlichem Datenabfluss diene. Stattdessen empfiehlt Redmond jetzt die Data-Governance-Plattform Purview und gibt bekannt, dass WIP nicht mehr weiter unterstützt wird.

Purview funktioniert über heterogene Plattformen – On-Premises und SaaS/Multi-Cloud – hinweg und bietet zum Schutz vor Datenabfluss den Service Microsoft Purview Data Loss Protection (DLP), der in die Plattform Microsoft Purview Information Protection eingebettet ist. Dabei kommen moderne Technologien wie Machine Learning zum Einsatz. Dies, und die Tatsache, dass Purview DLP teils die gleichen Features bietet wie WIP, hat Microsoft nun dazu gebracht, das ältere Produkt einzustellen. WIP funktioniert zwar in den aktuellen Windows-Versionen weiter, in neuen Windows-Generationen wird es jedoch nicht mehr enthalten sein. (ubi)

Kommentare

Samstag, 6. August 2022 Hans Dubler
Microsoft und "neue Technologien" geht meisten fatal in die Hose;-)

Montag, 25. Juli 2022 S. Bünzli
Das liest sich für mich wie folgt: Jetzt werden Daten, die geschützt werden sollen, zuerst in der Cloud geprüft, um dann festszustellen, dass sie nicht raus sollen. Ist die Cloud wirklich der richtige Ort dafür, wenn daten den Rechner nicht verlassen sollen?

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