Start-up Konova: Mitsprache im Mittelpunkt

Die Anspruchsgruppen können auf dem Portal von E-Mitwirkung über ein beliebiges Endgerät ihre Inputs einbringen und bleiben für die Initiatoren erreichbar. (Quelle: Konova)

Start-up Konova: Mitsprache im Mittelpunkt

(Quelle: Konova)
30. April 2022 - Konova hilft, bei politischen oder unternehmerischen Vorhaben alle betroffenen Anspruchsgruppen mit einzubeziehen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2022/05
Politische oder geschäftliche Vorhaben, die viele Anspruchsgruppen haben, sind eine heikle Sache: Man will das eigene Vorhaben vorantreiben und rasch zum Ziel führen, gleichzeitig läuft man Gefahr, die wirklichen Bedürfnisse der Betroffenen zu verfehlen. «Wenn man bei einem Vorhaben die Anspruchsgruppen miteinbezieht, sind die Projekte in der Regel erfolgreicher», weiss auch Miro Hegnauer, CEO und Partner bei Konova, dem Hersteller der Partizipationslösung E-Mitwirkung. Sein Unternehmen hat es sich auf die Fahne geschrieben, den Einbezug von Anspruchsgruppen zu digitalisieren und zu vereinfachen. Im Fall eines Gesetzentwurfes ist das etwa der Prozess der Vernehmlassung, in der verschiedene Interessensgruppen und Einzelpersonen sich zum Entwurf äussern können. Im Unternehmenskontext können die Mitarbeitenden beispielsweise zu einer Digitalisierungsmassnahme befragt werden oder sich im Rahmen eines Strategieprozesses einbringen.

Mehr als nur Checkboxen

Das Konova-Produkt E-Mitwirkung läuft vollumfänglich in der Cloud, genutzt werden die Server von Xelon in der Schweiz, die Bedienung findet über den Browser statt. Der Kunde bekommt für jährliche Abokosten Zugriff auf die dreisprachige SaaS-Plattform, in der verschiedene Mandanten eingerichtet und im Anschluss die gewünschten Umfragen und andere Partizipations-Aktionen gestartet werden können. Optional gibt es die Plattform statt im Konova-Design übrigens auch als Whitelabel-Lösung. Die Preise starten bei 3000 Franken pro Jahr.

Geboten wird eine breite Auswahl verschiedener Optionen zur Online-Mitwirkung. So etwa eine Umfrage-Funktion, mit welcher den Anspruchsgruppen Informationen (Dokumente, Links etc.) zur Verfügung gestellt werden und diese dann ihre Inputs über die Online-Plattform einreichen können. Im Gegensatz zu einfachen Umfrage-Tools geht E-Mitwirkung aber bewusst weiter. Ein digitales Partizipationsvorhaben kann beispielsweise in beide Richtungen interaktiv sein. Der Initiator stellt Unterlagen und Infos bereit und die Mitwirkenden können sich informieren und eigene Inputs beisteuern. Genutzt wird das heute beispielsweise für die Verkehrsplanung, indem Gemeinden eine Karte ihres Hoheitsgebiets auf das Portal laden und die Bürger mit Pins auf der Karte ihre Anliegen für den Verkehr in der Gemeinde platzieren können.

So wird mit der Plattform E-Mitwirkung bewusst auf Interaktion und Zusammenarbeit gebaut – die Teilnehmenden werden über den Fortschritt ihres Anliegens informiert und können für Rückfragen vonseiten des Initiators ebenfalls über die Plattform kontaktiert werden. «Es geht also um die Information der Anspruchsgruppe, aber eben auch stark um den Dialog und interaktive Rückmeldungen, damit ein Vorhaben letztlich besser wird», so der Konova-CEO. Der Bürger respektive Mitarbeiter bekommt damit eine Stimme in der Entscheidungsfindung und kann seinen Input oder Einwand bequem und schnell von überall aus beisteuern.
 
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