Salt: ab Mai bezahlen Kunden für Replay-TV eine Zusatzgebühr

Salt: ab Mai bezahlen Kunden für Replay-TV eine Zusatzgebühr

Salt: ab Mai bezahlen Kunden für Replay-TV eine Zusatzgebühr

(Quelle: Salt)
14. April 2022 - Salt macht es Init7 gleich und führt ab 1. Mai eine Zusatzgebühr für Replay-TV ein. Die Vorspulfunktion wird indes komplett gestrichen.
Es war absehbar: Bereits im Februar kündigte der Internet Provider Init7 an, für Replay-TV neu 11 Franken pro Monat zu berechnen ("Swiss IT Magazine" berichtete). Nun zieht der Telekommunikationsanbieter Salt nach. Ab dem 1. Mai können Kunden von Salt TV die Replay-Funktion nur noch eingeschränkt nutzen. Wie "Tages Anzeiger" mit Verweis auf eine Meldung der Nachrichtenagentur AWP berichtet, reduziert Salt die Replay-Dauer und streicht die Vorspulfunktion komplett. So können Kunden künftig nur noch um 30 Stunden zeitversetzt via Replay Fernsehen, während dies bisher während sieben Tagen möglich war. Und: Es wird in Zukunft auch nicht mehr möglich sein, beim zeitversetzten Fernsehen oder in einer Aufnahme vorzuspulen. Salt-Kunden, die Replay-TV uneingeschränkt nutzen wollen, müssen ab dem 1. Mai eine Zusatzgebühr berappen. Wie hoch diese jedoch ist, hat Salt noch nicht kommuniziert.

Die Massnahme fusst auf dem sogenannten Gemeinsamen Tarif 12 (GT12), in dem sich TV-Sender, Telekomfirmen und Verwertungsgesellschaften auf eine Zwangswerbung beim zeitversetzten TV geeinigt haben. Grund dafür ist ein Verlust von Einnahmen bei den TV-Sendern aufgrund einer zu niedrigen Entschädigung durch die Telekommunikationsanbieter für das zeitversetzte Fernsehen. (luc)

Kommentare

Freitag, 22. April 2022 Schütz Sven
Ist dies überhauot legal ohne Vertragsänderung?? Hab damals was anderes Unterschrieben

Donnerstag, 14. April 2022 d.w.
Schlau ist, wer dem Kommerz keinen Boden gibt und Fernsehen weiterhin ohne feste Gebühren empfängt bzw. aufzeichnet. Das geht am besten und unabhängigsten über satellit in guter Qualität und mit riesiger alternativer Programmauswahl. Grundsätzlich ist in Replay und dem Streamingverfahren der schweizer Internetanbieter zu erkennen, dass man sich finanziell abhängig gemacht hat mit dieser Art TV zu empfangen. Die Kommerzprogramme wie 3+,4+,5+,6+,7+,Puls8,TV24,TV25,S1,Swiss1 usw. mit 30%+ Werbungsanteil wollen keine Vorspulen. Vielleicht wäre ein Umdenken weg vom Extrem-Kommerz eine bessere Lösung. Warum schauen wir uns solches überhaupt an?

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