Verein "Digitale Transformation im Gesundheitswesen" setzt sich für die Überarbeitung der Revision des elektronischen Patientendossiers ein

Verein "Digitale Transformation im Gesundheitswesen" setzt sich für die Überarbeitung der Revision des elektronischen Patientendossiers ein

4. April 2022 - Die Allianz Digitale Transformation im Gesundheitswesen erhält in diesem Jahr eine Vereinsstruktur. Ziel des Vereins ist, mit vereinten Kräften den Rückstand bei der digitalen Transformation aufzuholen. Als erste Massnahme haben die dazugehörigen Verbände dem Bundesrat Empfehlungen zur Überarbeitung der Revision des elektronischen Patientendossiers zukommen lassen.
Verein 'Digitale Transformation im Gesundheitswesen' setzt sich für die Überarbeitung der Revision des elektronischen Patientendossiers ein
(Quelle: IG eHealth)
2021 haben 19 Verbände die Allianz Digitale Transformation im Gesundheitswesen geründet ("Swiss IT Magazine" berichtete). Diese wird nun in eine Vereinsstruktur überführt. Ziel des Vereins ist es einer Mitteilung zufolge, den Rückstand bei der digitalen Transformation aufzuholen. "Die Politik ist bei innovativen Themen wie der digitalen Transformation im Gesundheitswesen auf Input der Fachpersonen aus der Praxis angewiesen. Es ist weder sinnvoll noch möglich, die notwendige Expertise innerhalb der Verwaltung aufzubauen", ist Anna Hitz (Bild), Co-Präsidentin der Allianz, überzeugt. Die zur Allianz gehörigen Verbände erarbeiten deshalb gemeinsam Positionen für die Politik und haben hierzu bereits vier Arbeitsgruppen gegründet: EPD, Gesundheitsdatenökosysteme, Semantik & Operabilität sowie Wirtschaftliche Anreize.

Als erste Massnahme hat die Allianz dem Bundesrat die wichtigsten Anpassungen zur Revision des elektronischen Pateientendossiers aus Sicht der Verbände kommuniziert. Diese wurden von der Arbeitsgruppe EPD definiert. "Wir fordern den Bundesrat auf, das partizipative Verfahren wieder aufzunehmen, welches das BAG in der vorparlamentarischen Phase des EPDG mustergültig vorgelebt hat", sagt Alexander Zimmer, Co-Präsident der Allianz. Und Co-Präsident Ulrich Schaefer ergänzt: "Die Expertinnen und Experten aus der Praxis müssen bei der Revision des EPDG eingebunden werden, damit von praktischen Erfahrungen aus dem In- und Ausland profitiert werden kann. Die Umsetzung muss endlich praxistauglich erfolgen."

Das Co-Präsidium des Vereins teilen sich Anna Hitz, Präsidentin IG eHealth, Ulrich Schaefer, Mitglied Vorstand Pharmasuisse, und Alexander Zimmer, Mitglied Zentralvorstand FMH. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Fridolin Marty, Economiesuisse, Marc Engelhard, Interpharma, und Anne van Berkel Meier, GS 1 Switzerland. (af)

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