Start-up Escola: Software as a Service für den Schulalltag

Escola ist eine modular aufgebaute, komplett webbasierte Software für die Digitalisierung des Schulalltags. Mit seiner Lösung will Escola beispielsweise die Prozesse rund um die Organisation von Angeboten wie Hort, Mittagstisch und Schulbus digitalisieren. (Quelle: Escola)

Start-up Escola: Software as a Service für den Schulalltag

(Quelle: Escola)
26. Februar 2022 - Mit Escola hat das gleichnamige Start-up aus Zürich eine webbasierte und modular aufgebaute Software entwickelt, die den Alltag im Schulbetrieb digitalisieren und dadurch vereinfachen und effizienter gestalten soll.
Artikel erschienen in IT Magazine 2022/03
Wenn die Coronapandemie zu etwas gut war, dann, um die Schwächen vieler Branchen in Bezug auf die Digitalisierung aufzuzeigen. Auch im Bildungssektor wurden diese offenkundig. So sahen sich die Schulen plötzlich mit der Herkulesaufgabe konfrontiert, quasi über Nacht auf Fernunterricht umstellen zu müssen. Vielerorts funktionierte dies mehr schlecht als recht, weil schlicht die Tools fehlten, um die vielfältigen schulischen Prozesse digital abzubilden. Eine Lösung, die den Anspruch hat, dies zu ändern, ist Escola. Dahinter steckt das gleichnamige Start-up mit Sitz in Zürich, das vom Gründer Hannes Bärtschi und seinem Geschäftspartner Janick Pfenninger gelenkt wird.

Von einer Schulwebseite zu einer Komplett-Softwarelösung

Die Wurzeln von Escola reichen weit zurück. Hannes Bärtschi erinnert sich: «Mein Vater war Lehrer an der Oberstufe in Stäfa, und er hat mir vor rund 15 Jahren den Auftrag erteilt, für die Schule eine einfache Website zu entwickeln, weil ich mit solchen Projekten schon Erfahrung hatte. Schon bald stand die Frage im Raum, ob man ein Login für die Lehrpersonen implementieren könne, und dann noch die Möglichkeit, Schülerlisten zu generieren. Später sollte auch noch eine Lösung für die Zeugnisse her, weil das damals eingesetzte Tool nicht wirklich brauchbar war.» Die ursprünglich als Website konzipierte Lösung wuchs aufgrund der vielen Bedürfnisse der Schulleitung und der Lehrerschaft kontinuierlich. Auch verbreitete sie sich über alle Schulen in der Gemeinde Stäfa und erreichte dann auch Schulen wie Adliswil, Thalwil oder Küsnacht rund um den Zürichsee.

Was für Hannes Bärtschi, der ausgebildeter Musiker ist, einst ein Nebenprojekt war, gedieh immer mehr zu einer Hauptbeschäftigung, wie er ausführt: «Sehr lange habe ich die Lösung allein entwickelt, doch irgendwann erreichte sie eine kritische Grösse. Als ich eine Schnittstelle zu einem grossen Schulverwaltungssystem programmieren sollte, holte ich mir bei Janick Pfenninger Hilfe. Er war es, der mir in jungen Jahren den Weg in die Informatik gewiesen hat. Im Alter von zwölf Jahren hat er für mich eine Website entwickelt und kannte sich schon früh hervorragend mit solchen Dingen aus.» Die Zusammenarbeit mit Janick Pfenninger intensivierte sich rasch, und so wurde dieser vor rund fünf Jahren zum Geschäftspartner von Hannes Bärtschi.
 
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